Kennen Sie das? Der Duft von frisch gebackenem Zimt, der durch das Haus zieht und sofort Kindheitserinnerungen weckt. Diese himmlischenZimtsterne – saftig und weichsind nicht nur ein Gebäck, sie sind ein Gefühl.
Vergessen Sie trockene, bröselige Sternchen! Wir zeigen Ihnen heute das ultimative Rezept, das garantiert weiche Innenseiten und eine perfekte Glasur liefert. Machen Sie sich bereit für den besten Weihnachtskeks Ihres Lebens.
- Dieses einfache Rezept garantiert eine Zubereitung, die selbst Backanfänger mühelos meistern können, sodass die Küche nicht im Chaos versinkt.
- Der intensive Geschmack von frisch gemahlenem Zimt, kombiniert mit gerösteten Mandeln, schafft ein unvergleichliches und festliches Aroma.
- Die Sterne bestechen durch ihre makellose, glänzende Baiser-Glasur und sind optisch ein absolutes Highlight auf jedem Plätzchenteller.
- Perfekt für die Weihnachtszeit oder als elegantes Mitbringsel; diese Köstlichkeiten sind vielseitig einsetzbar und bleiben lange frisch.
Die geheime Geschichte der saftigen Zimtsterne
Jedes Jahr zur Adventszeit beginnt der heilige Krieg in der Küche. Nicht gegen den Feind, sondern gegen die Trockenheit! Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, perfekte Zimtsterne zu backen, nur um am Ende festzustellen, dass sie härter waren als ein Ziegelstein aus dem Mittelalter. Sie kennen das bestimmt: Man beißt hinein, und plötzlich rieselt der Keks wie Sand in der Sahara in sich zusammen.
Meine Oma, eine wahre Backkünstlerin, beobachtete mein jährliches Drama. Sie lachte nur und sagte: “Kind, Zimtsterne sind keine Herausforderung der Hitze, sondern der Geduld.” Sie enthüllte mir dann den einen, entscheidenden Trick, der meine Zimtsterne für immer veränderte. Seitdem sind meine Sterne nicht nur schön anzusehen, sondern wirklichsaftig und weich. Es ist eine Kombination aus der richtigen Teigführung und, Überraschung, der Backdauer.
Das ultimative Geheimnis für unwiderstehliche Weichheit
Viele Rezepte fordern eine zu hohe Temperatur oder eine viel zu lange Backzeit. Das macht Mandeln und Zucker hart und trocken. Unser Rezept setzt auf eine sanfte Methode. Wir backen die Zimtsterne bei niedriger Temperatur, quasi auf Sparflamme, und nehmen sie aus dem Ofen, sobald die Glasur fest ist und die Ränder leicht Farbe annehmen. Der Kern soll innen noch leicht zäh sein. Dieser Zustand ist entscheidend für diese wunderbare Konsistenz. Vertrauen Sie mir, dieser Moment der Ungeduld beim Herausnehmen zahlt sich in himmlisch weichen Keksen aus.
Aber es gibt noch einen weiteren, oft übersehenen Schritt: Die Qualität der Mandeln. Verwenden Sie möglichst fein gemahlene, blanchierte Mandeln. Wenn Sie die Mandeln kurz vor dem Mahlen leicht anrösten, verstärken Sie das nussige Aroma enorm, ohne die Textur zu beeinträchtigen. Dies sorgt für eine tiefere Geschmacksdimension, die weit über das einfache Zimtaroma hinausgeht. Die Auswahl der richtigen Mandeln ist genauso wichtig wie die präzise Einhaltung der Backzeiten, um diese perfekte saftige Textur zu erreichen, die wir uns wünschen.
Zutaten für Zimtsterne – saftig und weich
Hier ist, was Sie für dieses köstliche Gericht benötigen:
- Eiweiß (von großen Eiern)Verwenden Sie frisches Eiweiß in Zimmertemperatur, um einen stabilen, voluminösen Eischnee für die Glasur und den Teig zu erhalten.
- PuderzuckerFeiner gesiebter Puderzucker ist essenziell, um sowohl eine glatte Glasur als auch einen homogenen, nicht körnigen Teig zu gewährleisten.
- Fein gemahlene MandelnAchten Sie darauf, dass die Mandeln sehr fein gemahlen sind; dies ist der Schlüssel zur saftigen Textur derZimtsterne – saftig und weich.
- Zimt (Ceylon-Qualität)Sparen Sie nicht am Zimt; verwenden Sie hochwertiges Ceylon-Zimt für das beste, intensivste Aroma.
- ZitronensaftEin paar Tropfen frischer Zitronensaft helfen, den Eischnee zu stabilisieren und sorgen für einen leichten Kontrast zum süßen Geschmack.
Die vollständige Zutatenliste, einschließlich der Mengenangaben, finden Sie in der Rezeptkarte direkt darunter.
Zubereitung: Wie man Zimtsterne – saftig und weich macht
Folgen Sie diesen einfachen Schritten, um dieses köstliche Gebäck zuzubereiten:
Schritt 1: Der perfekte Eischnee
Schlagen Sie das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel steif. Sobald es beginnt, schaumig zu werden, fügen Sie den gesiebten Puderzucker nach und nach hinzu. Schlagen Sie die Masse weiter, bis ein sehr fester, glänzender Eischnee entsteht. Dieser Schritt dauert in der Regel 8 bis 10 Minuten. Ein Drittel dieses Baisers stellen Sie beiseite – das wird Ihre Glasur.
Schritt 2: Teig mischen und ruhen lassen
Mischen Sie die fein gemahlenen Mandeln und den Zimt gründlich in einer separaten Schüssel. Heben Sie dann vorsichtig den restlichen Eischnee unter die Mandel-Zimtmischung. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er sich verbunden hat. Der Teig sollte feucht und klebrig sein. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn mindestens zwei Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Dies verhindert das Kleben beim Ausrollen und garantiert die Weichheit.
Schritt 3: Ausrollen und Ausstechen
Heizen Sie den Ofen auf 140°C (Ober-/Unterhitze) vor. Bemehlen Sie die Arbeitsfläche großzügig mit Puderzucker (kein Mehl verwenden, da es die Farbe beeinträchtigt). Rollen Sie den Teig gleichmäßig auf eine Dicke von etwa 8 bis 10 Millimetern aus. Verwenden Sie einen Sternausstecher. Tauchen Sie den Ausstecher regelmäßig in Puderzucker, um ein Anhaften zu vermeiden. Legen Sie die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Schritt 4: Glasieren und Backen bei niedriger Temperatur
Rühren Sie die beiseite gestellte Baisermasse (Glasur) nochmals kurz durch. Bestreichen Sie jeden Stern vorsichtig und gleichmäßig mit einer dünnen Schicht der Glasur. Backen Sie dieZimtsterne – saftig und weichnun für etwa 12 bis 15 Minuten. ACHTUNG: Die Glasur soll fest und leicht gebräunt, der Teig im Inneren aber noch weich und zäh sein. Wenn sie zu lange backen, werden sie hart.
Schritt 5: Abkühlen und Lagern
Nehmen Sie die Zimtsterne sofort aus dem Ofen, sobald die Backzeit erreicht ist. Lassen Sie sie vollständig auf dem Backblech abkühlen, bevor Sie sie vorsichtig ablösen. Heiß sind sie noch sehr zerbrechlich. Bewahren Sie die vollständig ausgekühlten Sterne in einer gut verschlossenen Keksdose auf, idealerweise zusammen mit einem Apfelschnitz oder einem Stück Brot, um die Feuchtigkeit zu bewahren. Das ist unser Geheimtipp für dauerhaft saftige Kekse!
Übertragen Sie die Zimtsterne nach dem Abkühlen auf eine schöne Servierplatte und genießen Sie sie am besten mit einer Tasse heißer Schokolade oder einem aromatischen Wintertee.
Expertentipps für perfekte Zimtsterne und Back-Sicherheit
Das Backen von Zimtsternen ist eine Wissenschaft für sich, und kleine Details machen den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Keks und einem himmlischen Genuss. Ein häufiger Fehler ist das Überkneten des Teiges. Da Zimtsterne keinen Kleber (wie Gluten in Mehl) benötigen, führt übermäßiges Kneten nur dazu, dass die Mandeln ihr Öl freisetzen, was den Teig fettig und schwer zu verarbeiten macht. Kneten Sie wirklich nur, bis sich die Masse gerade eben verbindet, um die ideale Konsistenz zu gewährleisten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft das Ausrollen. Wenn Sie den Teig nicht mit Puderzucker, sondern mit Mehl ausrollen, riskieren Sie, dass die Oberfläche der Sterne stumpf wird und die Glasur nicht richtig haftet. Der Puderzucker schmilzt während des Backvorgangs unsichtbar weg, während das Mehl unschöne weiße Flecken hinterlassen könnte. Achten Sie zudem darauf, dass Sie alle Sterne gleich dick ausrollen. Nur so stellen Sie sicher, dass sie alle gleichzeitig perfekt gar werden und ihre Weichheit behalten.
Die richtige Temperatur macht den Unterschied
Wie bereits erwähnt, ist die Ofentemperatur Ihr bester Freund oder Ihr größter Feind. 140°C sind ideal. Bei dieser Temperatur gart der Mandelkern langsam durch, ohne auszutrocknen, während die Baiserhaube stabilisiert wird. Wenn Ihr Ofen ungleichmäßig heizt, drehen Sie das Blech nach der Hälfte der Backzeit einmal um. Und noch ein Profi-Tipp: Wenn Sie die Glasur besonders strahlend weiß haben möchten, können Sie kurz vor Ende der Backzeit die Oberhitze ausschalten und nur mit Unterhitze weiterbacken, falls Ihr Ofen dies zulässt. Dies schützt die Glasur vor vorzeitiger Bräunung und garantiert ein optisch ansprechendes Ergebnis.
Lagerung und Frischegarantie
DieseZimtsterne – saftig und weichschmecken nach einigen Tagen Lagerung sogar noch besser, da die Feuchtigkeit im Teig zirkuliert und die Aromen intensiver werden. Lagern Sie die Kekse in luftdichten Metallboxen an einem kühlen, trockenen Ort. Um die Weichheit zu maximieren, legen Sie, wie schon im Rezept beschrieben, ein kleines Stück Apfel oder eine Brotscheibe in die Dose. Die Feuchtigkeit aus Apfel oder Brot wird vom Gebäck absorbiert. Vergessen Sie nicht, das Stück alle paar Tage auszutauschen, um Schimmelbildung zu vermeiden!
Dank dieser einfachen Lagerungstipps können Sie Ihre Zimtsterne bereits Wochen vor dem Fest zubereiten, und sie schmecken am Winterabend noch genauso frisch und unwiderstehlich wie am Backtag. Sie werden begeistert sein, wie wunderbar aromatisch und zäh sie bleiben.
Häufig gestellte Fragen zu Zimtsterne – saftig und weich
Warum werden meine Zimtsterne hart und trocken?
Der Hauptgrund ist fast immer zu lange Backzeit oder eine zu hohe Ofentemperatur. DieZimtsterne – saftig und weichsollten bei maximal 140°C gebacken werden. Nehmen Sie sie heraus, sobald die Glasur fest ist, auch wenn die Backzeit nicht vollständig erreicht scheint. Der Teig gart beim Abkühlen noch nach.
Kann ich gemahlene Mandeln durch andere Nüsse ersetzen?
Theoretisch ja, aber die Textur wird sich ändern. Walnüsse oder Haselnüsse geben ein intensiveres Aroma, absorbieren aber mehr Feuchtigkeit, was zu trockeneren Keksen führen kann. Wenn Sie Nüsse ersetzen, fügen Sie eventuell einen zusätzlichen Esslöffel Eiweiß hinzu, um die Bindung zu verbessern und die Saftigkeit zu erhalten.
Wie lange sind Zimtsterne haltbar?
Bei korrekter Lagerung in einer luftdichten Dose halten sichZimtsterne – saftig und weichproblemlos vier bis sechs Wochen. Wenn Sie den Tipp mit dem Apfelschnitz zur Feuchtigkeitsregulierung anwenden, bleiben sie besonders lange frisch und zäh, ideal für die gesamte Adventszeit.
Kann ich den Teig vorbereiten und einfrieren?
Ja, Sie können den ungebackenen Zimtsternteig gut eingewickelt für bis zu drei Monate einfrieren. Lassen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen, bevor Sie ihn ausrollen und wie gewohnt mit dem Eischnee glasieren und backen. Dies ist ideal, um in der stressigen Vorweihnachtszeit Zeit zu sparen.
Wie verhindere ich, dass die Zimtsterne am Backpapier kleben bleiben?
Verwenden Sie immer hochwertiges Backpapier oder eine Silikonmatte. Lassen Sie die Sterne unbedingt vollständig auf dem Blech auskühlen. Erst wenn sie kalt sind, lösen sie sich leicht ab. Wenn sie immer noch kleben, verwenden Sie eine dünne Silikonmatte oder leicht bemehlte Dauerbackfolie.
Nachdem Sie diese Ratschläge befolgt haben, steht Ihrem perfekten Backergebnis nichts mehr im Wege. Genießen Sie die Magie dieser klassischen Weihnachtskekse!
Perfektionierung des Kochprozesses
Trennen Sie zuerst die Eier und schlagen Sie das Eiweiß sehr steif, bis es glänzt. Heben Sie den Baiser vorsichtig unter die Mandel-Zucker-Zimt-Mischung. Kühlen Sie den Teig gründlich, bevor Sie die Zimtsterne ausstechen. Backen Sie sie kurz und bei niedriger Temperatur, um die saftige Textur zu gewährleisten.
Add Your Touch
Für eine nussigere Note ersetzen Sie 50% der Mandeln durch geröstete Haselnüsse. Oder wagen Sie eine Prise Kardamom für ein exotisches Aroma. Falls Sie keine Zimtsterne – saftig und weich – wünschen, können Sie die Backzeit um zwei Minuten verlängern, um sie knuspriger zu machen.
Lagerung & Wiedererwärmung
Lagern Sie Zimtsterne in einer luftdichten Blechdose, idealerweise mit einem Apfelschnitz, um die Feuchtigkeit zu erhalten. So bleiben sie bis zu vier Wochen saftig. Ein Wiedererwärmen ist nicht nötig; sie schmecken bei Raumtemperatur am besten.
Der Kampf gegen die trockene Plätzchen-Tragödie
Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal versucht, Zimtsterne zu backen, nur um am Ende kleine, harte, zahnbrechende Ziegelsteine in der Plätzchendose zu finden? Es ist die Weihnachtsback-Tragödie schlechthin. Wir alle lieben den intensiven Zimtgeschmack und die zarte Zuckerglasur, aber sobald die Mandelsterne hart wie Stein werden, ist der Zauber vorbei. Ich habe jahrelang geforscht, experimentiert und bin dabei fast an einem Baiser-Kollaps verzweifelt. Aber keine Sorge, meine Lieben, ich habe das Geheimnis gelüftet! Dieses Rezept garantiert Ihnen perfekte Zimtsterne – saftig und weich, und zwar jedes Mal.
Die meisten traditionellen Rezepte legen den Fokus auf die Haltbarkeit und vergessen dabei oft die Konsistenz. Das Ergebnis ist zwar stabil, aber leider auch staubtrocken. Unser Ziel ist ein Plätzchen, das zart auf der Zunge zergeht und innen noch leicht feucht ist. Der Schlüssel liegt in der perfekten Kombination von Zutaten, der Ruhezeit des Teiges und einer Backtechnik, die eher einem sanften Trocknen als einem harten Backen ähnelt. Sobald Sie diese Methode beherrschen, werden Sie nie wieder trockene Zimtsterne ertragen müssen.
Die heilige Dreifaltigkeit: Meringue, Mandeln und Geduld
Der Schlüssel zur Saftigkeit liegt in zwei Komponenten: Erstens, der perfekte Eischnee, der nicht zu lange gebacken wird. Zweitens, die Ruhezeit des Teiges. Viele springen direkt vom Mischen zum Ausstechen. Stopp! Geben Sie dem Teig Zeit, sich zu entspannen und die Feuchtigkeit gleichmäßig aufzunehmen. Stellen Sie sich vor, er macht Wellness in Ihrem Kühlschrank. Das Ergebnis? Ein Teig, der nicht nur leichter zu handhaben ist, sondern auch beim Backen die Feuchtigkeit besser speichert. Außerdem verwenden wir eine spezielle Technik für die Glasur, die verhindert, dass der Stern austrocknet.
Die Eiweißglasur dient nicht nur der Optik, sondern versiegelt den Zimtstern. Ist diese Schicht zu dünn oder fehlt sie ganz, verdampft die Feuchtigkeit aus den Mandeln schnell. Ist der Eischnee aber perfekt aufgeschlagen und die Schicht dünn aufgetragen, bildet sie beim Backen eine leichte Kruste, die die Saftigkeit im Inneren einschließt. Wir müssen also mit Präzision und Hingabe an die Arbeit gehen. Nehmen Sie sich Zeit für das Aufschlagen des Baisers; das ist die halbe Miete für weiche Zimtsterne.
Zutaten für etwa 60 Zimtsterne
- 3 Eiweiß (Größe M)
- 250 g Puderzucker (fein gesiebt)
- 1 Esslöffel Zitronensaft oder Limettensaft
- 2 Teelöffel hochwertiger gemahlener Zimt
- 400 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
- 1 Prise Salz
- Optional: Einige Tropfen Bittermandelöl
Die Zubereitung: So gelingen die saftigsten Zimtsterne aller Zeiten
Schritt 1: Das Eiweiß-Wunder vollbringen
Stellen Sie sicher, dass Ihre Schüssel und der Schneebesen absolut fettfrei sind. Dies ist entscheidend für stabilen Eischnee. Schlagen Sie das Eiweiß mit der Prise Salz langsam an. Sobald es schaumig wird, geben Sie nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzu. Fügen Sie dann den Zitronensaft hinzu. Schlagen Sie die Masse so lange, bis sie unglaublich steif und glänzend ist – sie sollte beim Kippen der Schüssel nicht herausfallen. Wir nennen das die “Bergsteiger-Konsistenz”.
Schritt 2: Die Glasur abzwacken (Wichtig!)
Nehmen Sie etwa ein Drittel des fertigen Eischnees ab und stellen Sie ihn beiseite. Das ist unsere Glasur, die wir später verwenden. Decken Sie diese Schüssel unbedingt ab, damit sie nicht antrocknet. Stellen Sie sie am besten an einen kühlen Ort, aber nicht in den Kühlschrank, da sie sonst zu fest wird, um sie später gut zu verstreichen.
Schritt 3: Teig kneten mit Gefühl
Mischen Sie in der restlichen Eiweißmasse den Zimt und die gemahlenen Mandeln. Arbeiten Sie diese vorsichtig mit einem Spatel oder den Händen unter. Wichtig: Nicht überkneten! Sobald alle Zutaten gerade eben verbunden sind und ein klebriger Teigklumpen entsteht, ist es perfekt. Wenn Sie zu lange kneten, wird Öl aus den Mandeln freigesetzt und der Teig wird hart. Je weniger Sie kneten, desto weicher bleiben die Mandelsterne.
Schritt 4: Die Ruhepause für weiche Zimtsterne
Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn für mindestens zwei Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar, wenn Sie Zimtsterne – saftig und weich – möchten. Durch die Kälte wird der Teig fester, was das Ausrollen ungemein erleichtert, und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig, was die spätere Saftigkeit fördert.
Schritt 5: Ausrollen und Ausstechen
Heizen Sie den Ofen auf magere 140°C Ober-/Unterhitze vor. Bestreuen Sie die Arbeitsfläche großzügig mit Puderzucker (kein Mehl, das würde den Geschmack verfälschen!). Rollen Sie den Teig etwa 8 mm dick aus. Die Dicke ist hierbei essenziell, um ein Austrocknen zu verhindern. Tauchen Sie den Sternausstecher vor jedem Ausstechen in heißes Wasser oder Puderzucker, damit nichts kleben bleibt. Setzen Sie die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Schritt 6: Glasieren und Backen (Der Saftigkeits-Trick)
Bevor die Sterne in den Ofen wandern, bestreichen Sie jeden einzelnen vorsichtig mit der beiseite gestellten Eiweißglasur. Die Schicht sollte dünn, aber deckend sein. Jetzt der wichtigste Part: Backen Sie die Zimtsterne nur 12 bis 15 Minuten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, aber als Faustregel gilt: Sie sollen unten fest, aber oben noch hell und zart sein. Die Glasur sollte sich nur ganz leicht verfärben oder gerade fest anfühlen. Der Stern muss innen noch weich sein. Nehmen Sie die saftigen Zimtsterne heraus und lassen Sie sie auf dem Blech vollständig abkühlen. Erst dann werden sie vorsichtig abgelöst.
Warum werden meine Zimtsterne trocken? Die Mythen der Weihnachtsbäckerei
Die größte Sünde beim Zimtstern-Backen ist das Überbacken. Zimtsterne sind keine gewöhnlichen Kekse. Sie bestehen hauptsächlich aus Zucker und Nüssen und trocknen extrem schnell aus, wenn sie zu lange der Hitze ausgesetzt sind. Das ist, als würde man ein feuchtes Handtuch in der Wüste liegen lassen. Viele Hobbybäcker denken, sie müssten eine goldbraune Farbe annehmen – das ist falsch! Sobald die Unterseite leicht fest ist, müssen die Sterne raus. Ein weiterer Fehler ist die zu geringe Dicke des Teiges. Sind die Sterne zu dünn (unter 7 mm), trocknen sie ebenfalls garantiert aus. Achten Sie auf diese Details, und Sie werden mit den weichsten Plätzchen belohnt, die Sie je gebacken haben. Das Geheimnis, um Zimtsterne – saftig und weich – zu bekommen, liegt in der Konzentration auf die Kerntemperatur des Teiges und nicht auf die äußere Bräunung.
Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich diesen Trick mit der kurzen Backzeit anwendete. Meine Tante, eine strenge Kritikerin, sagte nur: „Ist das sicher gar? Das sieht noch so weiß aus.“ Nach dem ersten Bissen meinte sie trocken: „Nun gut, dies sind die besten Zimtsterne – saftig und weich – die ich seit 40 Jahren gegessen habe.“
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Die Dicke zählt wirklich: Rollen Sie den Teig niemals dünner als 8 Millimeter aus, um die entscheidende innere Feuchtigkeit während des kurzen Backvorgangs zu konservieren.
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Eiweiß richtig temperieren: Verwenden Sie Eiweiß in Zimmertemperatur, es lässt sich viel schneller und stabiler zu einem festen, standhaften Eischnee aufschlagen.
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Backzeit ist heilig: Nehmen Sie die Plätzchen lieber eine Minute zu früh als eine Sekunde zu spät aus dem Ofen, damit sie garantiert super saftig bleiben.
Saftige Abwandlungen und spezielle Techniken
Auch wenn das traditionelle Rezept für Zimtsterne – saftig und weich – unschlagbar ist, kann man es nach Lust und Laune variieren. Haben Sie schon einmal eine Zitrusnote hinzugefügt? Ein Hauch von Orangenabrieb im Teig ergänzt den Zimtgeschmack auf wunderbare Weise. Auch wenn Mandeln der Klassiker sind, sorgen geröstete Pekannüsse oder Walnüsse für eine dunklere, intensivere Note. Mahlen Sie die Nüsse dafür selbst, denn dann sind sie besonders aromatisch.
Achten Sie nur darauf, dass die Nussmischung nicht zu ölig ist, sonst könnte das den Eischnee destabilisieren. Wenn Sie die Nüsse selbst mahlen, geben Sie am besten einen kleinen Teil des Puderzuckers dazu, um zu verhindern, dass die Nussmischung zu stark erhitzt wird und Öl freisetzt. Das ist ein einfacher Trick, um die Konsistenz des Teiges zu schützen und die gewünschte Zartheit zu bewahren.
Einige Bäcker verwenden auch natürliche Verdickungsmittel wie Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar in geringen Mengen im Eischnee, um die Stabilität zu erhöhen, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Dies ist zwar optional, kann aber für Anfänger eine hilfreiche Krücke sein, um einen absolut stabilen Baiser zu gewährleisten, der seine Form im Ofen behält. Für die vegane Variante können Sie Kichererbsenwasser (Aquafaba) anstelle von Eiweiß verwenden; es schlägt sich ebenso steif auf, benötigt aber oft etwas mehr Backzeit.
FAQ: Die häufigsten Fragen zur Zimtstern-Zubereitung
Warum reißt meine Glasur beim Backen?
Meistens reißt die Glasur, weil der Ofen zu heiß ist. Oder die Glasurschicht war zu dick. Halten Sie die Temperatur niedrig (maximal 140°C) und backen Sie kurz. Dadurch wird die Oberfläche nicht schockgebacken, sondern trocknet sanft an.
Kann ich den Teig vorbereiten und einfrieren?
Ja, Sie können den ungebackenen Teig gut in Folie wickeln und einfrieren. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen im Kühlschrank auftauen. Bereits ausgestochene, unglasierte Sterne lassen sich auf einem Blech einfrieren und anschließend in Dosen lagern. Sie können sie dann direkt aus dem Gefrierschrank backen, verlängern Sie die Backzeit um etwa zwei Minuten.
Wie verhindere ich, dass die Sterne am Ausstecher kleben?
Tauchen Sie den Ausstecher vor jedem Gebrauch in heißen Wasser oder Puderzucker. Bei kühlem Teig funktioniert Puderzucker am besten. Wenn Sie warmes Wasser verwenden, tupfen Sie den Ausstecher kurz ab, damit keine großen Wassertropfen auf den Teig gelangen.
Welche Mandeln sind am besten für Zimtsterne?
Am besten eignen sich fein gemahlene, blanchierte Mandeln, da sie eine helle Farbe und einen milden Geschmack haben. Wenn Sie ganze Mandeln kaufen, mahlen Sie diese selbst sehr fein und geben Sie eventuell einen Esslöffel Puderzucker hinzu, um zu verhindern, dass die Nüsse ölig werden.
Kann ich die Sterne auch ohne Glasur backen?
Sie können die Sterne ohne Glasur backen, aber die Glasur schützt das Innere vor dem Austrocknen. Wenn Sie keine Glasur möchten, sollten Sie die Backzeit noch stärker verkürzen und die fertigen Plätzchen sofort in eine Dose mit einem Apfelschnitz geben, um die Weichheit zu maximieren.
Conclusion for Zimtsterne – saftig und weich
Wir haben gesehen, dass die Zubereitung von perfekt mürben und weichen Zimtsternen kein Hexenwerk, sondern eine Kunst der Geduld und Präzision ist. Der Schlüssel liegt in der kurzen Backzeit bei niedriger Temperatur, um das Austrocknen zu verhindern, und in der obligatorischen Ruhezeit des Teiges. Durch die Verwendung hochwertiger, fein gemahlener Mandeln und das strikte Einhalten der Lagerungshinweise stellen Sie sicher, dass Ihre Weihnachtsbäckerei mit diesem traditionellen Genuss glänzt. Holen Sie die Plätzchendose hervor, legen Sie ein Stück Apfel bei und genießen Sie die wunderbare Textur dieser Köstlichkeiten. DieseZimtsterne – saftig und weichwerden der unangefochtene Star auf jedem Weihnachtsteller sein.
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Zimtsterne – saftig und weich
Unsere saftigen Zimtsterne: Der Traum aus stabilem Baiser, frischen Mandeln und intensivem Zimt. Die Textur bleibt dank des gekühlten Teiges perfekt weich.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings 1x
Ingredients
- 3 große Eiweiß (ca. 100 g), Zimmertemperatur
- 250 g Puderzucker
- 250 g gemahlene Mandeln (blanchiert oder ungeschält)
- 2 Teelöffel gemahlener Zimt
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Prise Salz
- Etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
Instructions
- Step 1: Das Eiweiß mit der Prise Salz und dem Zitronensaft steif schlagen. Den Puderzucker nach und nach langsam einrieseln lassen und weiter schlagen, bis eine sehr feste, glänzende Baisermasse (Eischnee) entsteht. Etwa 4 bis 5 Esslöffel dieser Masse als späteren Guss beiseitestellen.
- Step 2: Die gemahlenen Mandeln und den Zimt vorsichtig unter die restliche Baisermasse heben, bis ein formbarer Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten (oder bis zu 2 Stunden) kühl stellen, damit er sich besser verarbeiten lässt.
- Step 3: Den Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 8 bis 10 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen (den Ausstecher zwischendurch in Mehl tauchen, um Kleben zu verhindern) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
- Step 4: Die beiseite gestellte Baisermasse (Guss) glatt rühren und die ausgestochenen Sterne damit gleichmäßig bestreichen.
- Step 5: Die Zimtsterne für etwa 10–15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die Sterne dürfen nicht braun werden; sie sollen innen weich bleiben und der Guss soll nur leicht antrocknen.
- Step 6: Die Zimtsterne vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sie sind erst nach dem Auskühlen richtig fest.
Notes
- Um die Sterne saftig zu halten, lagern Sie diese luftdicht in einer Keksdose; legen Sie für extra Frische ein kleines Stück Apfel dazu, das alle paar Tage gewechselt wird.
- Für wirklich saftige und weiche Sterne ist es entscheidend, die Mandeln und den Zimt nur ganz vorsichtig unter die Baisermasse zu heben, um die Luftigkeit des Eischnees nicht zu verlieren.
- Diese Zimtsterne entfalten ihr volles Aroma am besten, wenn sie bei Raumtemperatur und nicht direkt aus der kühlen Lagerung serviert werden.
- Servieren Sie die Zimtsterne traditionell zur Weihnachtszeit als elegante Beilage zu einem Glas Glühwein oder einer Tasse starkem Filterkaffee.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 2 Kekse (ca. 22g)
- Calories: 100
- Sodium: 5mg
- Fat: 4.5g
- Saturated Fat: 0.4g
- Trans Fat: 0g
- Protein: 11g
FAQs
Wie bleiben Zimtsterne – saftig und weich, anstatt steinhart zu werden?
Das Geheimnis liegt in der Backzeit und Lagerung. Backen Sie die Zimtsterne nur sehr kurz (meistens reichen 8 bis 10 Minuten) bei einer niedrigen Temperatur von etwa 140 °C Ober-/Unterhitze. Der Eiweißguss sollte dabei unbedingt weiß bleiben und nicht braun werden. Sobald die weichen Zimtplätzchen vollständig ausgekühlt sind, lagern Sie diese sofort in einer luftdichten Dose. Ein einfacher, aber effektiver Trick ist das Hinzufügen eines Viertels Apfel oder eines kleinen Stücks Brot in die Dose. Diese Feuchtigkeitsquelle stellt sicher, dass die Plätzchen ihre Mürbheit bewahren und auch nach Wochen noch wunderbar zart sind.
Warum reißen die Eiweißhauben auf meinen mürben Zimtsternen?
Rissiger Guss entsteht in der Regel, wenn der Temperaturunterschied zwischen dem Plätzchen und der Umgebung zu groß ist oder der Guss zu dünn angerührt wurde. Lassen Sie die ausgestochenen Sterne vor dem Backen an der Luft antrocknen, um eine leichte Haut auf dem Guss zu bilden. Nach dem Backen ist es entscheidend, die Zimtsterne langsam bei Raumtemperatur abkühlen zu lassen. Vermeiden Sie es, sie in den Kühlschrank oder an einen zugigen Ort zu stellen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Eiweißguss stabil und dick genug ist, damit er beim Aushärten nicht schrumpft und bricht.
Ist es notwendig, gemahlene Mandeln zu verwenden, oder funktionieren auch andere Nüsse in diesem Weihnachtsklassiker?
Traditionell bilden fein gemahlene Mandeln die Basis für den Teig, da sie das beste Verhältnis von Fett und Struktur liefern, was für die gewünschte Mürbheit sorgt. Wenn Sie Abwechslung wünschen, können Sie einen Teil der Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen. Dies verändert jedoch das klassische Geschmacksprofil. Achten Sie darauf, dass die Nüsse sehr fein gemahlen sind, um eine gleichmäßige Teigkonsistenz zu gewährleisten. Für das perfekte Ergebnis vonZimtsterne – saftig und weichsollten Sie die Mandeln leicht anrösten, um die Aromen vor der Verarbeitung zu intensivieren.
Welche Rolle spielt die Ruhezeit des Teiges für die finale Textur der Zimtsterne?
Die Ruhezeit des Teiges ist absolut essenziell und sollte nicht übersprungen werden. Nach dem Vermischen der Zutaten muss der Teig mindestens 12 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Während dieser Zeit quellen die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker bindet die Flüssigkeit besser. Dies verhindert, dass der Teig beim Ausrollen klebt und sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten. Die Kühlung verbessert zudem die Struktur der Plätzchen und ist ein entscheidender Faktor für die spätere zarte und weiche Konsistenz der Zimtsterne.





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