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Dessert / Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

December 19, 2025 by Lucia Devitt

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Wenn die kalte Jahreszeit naht, gibt es nur eine Rettung für die Seele: Plätzchen. Heute entführen wir Sie in die zarte Welt der Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge! Diese kleinen Butterwunder sind nicht nur ein Genuss, sie sind auch die perfekte Begleitung für den Nachmittagstee und bringen sofort nostalgische Gemütlichkeit in jedes Zuhause.

  • Diese Plätzchen benötigen nur wenige Basiszutaten und sind überraschend schnell zubereitet, ideal auch für Backanfänger am Wochenende.
  • Ein unvergleichlich zarter Buttergeschmack, kombiniert mit fruchtiger Marmelade, bietet ein ausgewogenes und festliches Geschmacksprofil.
  • Die klassische Sternform mit Puderzucker bestreut macht diese Kekse zu einem optischen Highlight auf jedem Weihnachtsteller.
  • Perfekt vielseitig: Tauschen Sie die Marmeladensorte aus, um immer wieder neue und aufregende Geschmacksvariationen zu kreieren.

Die Magie des Mürbeteigs: Warum Wiener Plätzchen so zart sind

Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Großmutter diese Plätzchen gebacken hat. Es war immer ein Spektakel, das Küchenchaos und die zuckerbedeckten Gesichter inklusive. Während andere Plätzchen hart und knusprig sein durften, musste dieses Rezept eine absolute Zartheit aufweisen. Das Geheimnis liegt, wie so oft, im perfekten Mürbeteig. Dieser Teig ist wählerisch und verzeiht keine Hektik. Er verlangt nach kalten Zutaten, schnellem Kneten und vor allem nach Ruhe. Viele Hobbybäcker scheitern an dieser scheinbar simplen Aufgabe, indem sie den Teig überarbeiten oder warme Butter verwenden. Aber keine Sorge, wir enthüllen heute die Tricks, mit denen auch Sie diese berühmte Konsistenz erreichen, die sich im Mund quasi in Luft auflöst.

Die Wahl des richtigen Fettes und die Kühlung

Das Fundament jedes zarten Wiener Plätzchens ist hochwertige Butter. Verwenden Sie unbedingt kalte, ungesalzene Butter mit einem hohen Fettgehalt. Vermeiden Sie Margarine oder andere Fette, wenn Sie wirklich den authentischen Geschmack und die himmlische Zartheit erreichen möchten, die diese Plätzchen so berühmt gemacht haben. Die Butter muss kalt sein, denn nur so bildet sie kleine Fettpäckchen im Teig, welche beim Backen schmelzen und die Krume mürbe machen. Wenn die Butter zu warm ist, vermischt sie sich vollständig mit dem Mehl und Sie erhalten einen zähen Keks, der eher an eine Schuhsohle erinnert als an ein himmlisches Gebäck. Ein weiterer kritischer Schritt ist die Kühlung des fertigen Teiges. Nach dem schnellen Kneten muss der Teig für mindestens eine Stunde, idealerweise zwei, in den Kühlschrank. Dieser Kälteschock entspannt das Gluten im Mehl und festigt das Fett, was das Ausrollen später deutlich erleichtert und die Zartheit garantiert.

Ein kleiner Trick, den meine Großmutter immer anwendete, war, die Schüssel mit den trockenen Zutaten vorzukühlen. Ja, das mag übertrieben klingen, aber jedes Grad zählt, wenn es darum geht, die Butter kalt zu halten. Sobald Sie die kalte Butter in kleinen Würfeln zu Mehl, Zucker und Eiern geben, arbeiten Sie schnell und präzise. Am besten verwenden Sie eine Küchenmaschine oder kneten den Teig nur so lange, bis er sich gerade eben zu einem glatten Ball formen lässt. Übermäßiges Kneten weckt das Gluten, und das ist in diesem Fall unser Erzfeind. Denken Sie daran: Wir wollen Zerbrechlichkeit, nicht Zähigkeit. Wenn der Teig perfekt vorbereitet ist und nach der Ruhezeit aus dem Kühlschrank kommt, ist er fest, aber geschmeidig, und bereit für seine Metamorphose zum Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Backtipps für Meisterbäcker: Die perfekte Form und Füllung

Wiener Plätzchen sind bekannt für ihre Ästhetik. Traditionell bestehen sie aus zwei Teilen, meist runden oder sternförmigen Keksen, wobei der obere Keks ein kleines Fenster hat, durch das die leuchtend rote Füllung schimmert. Das Ausstechen erfordert Geduld, aber es gibt Methoden, die das Leben leichter machen. Teilen Sie den gekühlten Teig in zwei oder drei Portionen. Rollen Sie nur eine Portion auf einmal aus, während der Rest im Kühlschrank wartet. Dies verhindert, dass der Teig zu schnell warm wird. Rollen Sie ihn nicht zu dünn aus – etwa drei bis vier Millimeter sind ideal. Dünnere Kekse brechen leicht, dickere verlieren ihre zarte Textur.

Wie man Risse beim Ausstechen vermeidet

Wenn der gekühlte Teig beim Ausrollen reißt, ist er wahrscheinlich zu kalt oder wurde nicht ausreichend geknetet. Lassen Sie ihn ein paar Minuten bei Raumtemperatur ruhen, bevor Sie ihn bearbeiten. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche und das Nudelholz nur leicht mit Mehl; zu viel Mehl kann den Teig trocken machen. Beim Ausstechen der Formen ist Präzision wichtig. Der obere Teil des Plätzchens benötigt ein kleines Loch in der Mitte. Verwenden Sie hierfür kleine Ausstecher, beispielsweise einen kleinen Stern oder Kreis. Achten Sie darauf, dass Sie immer gleich viele Böden und Deckel ausstechen. Ein häufiges Problem ist, dass am Ende einige Plätzchen ohne Gegenstück übrig bleiben, und niemand will ein einsames Wiener Plätzchen.

Die Marmeladenwahl und das Zusammenfügen

Die Füllung ist das Herzstück dieser Plätzchen. Traditionell wird Johannisbeermarmelade verwendet, da ihre leichte Säure einen wunderbaren Kontrast zur Süße des Butterkekses bildet. Aber auch Himbeer- oder Aprikosenmarmelade eignen sich hervorragend. Wichtig ist, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, da sie sonst beim Zusammensetzen herausläuft. Erhitzen Sie die Marmelade kurz in einem kleinen Topf und rühren Sie sie glatt. Manche Bäcker fügen einen Teelöffel Agar-Agar hinzu, um die Konsistenz zu festigen, was besonders bei sehr flüssigen Fruchtfüllungen hilfreich ist. Die Böden der abgekühlten Plätzchen werden dann dünn mit der Marmelade bestrichen. Seien Sie großzügig, aber nicht verschwenderisch. Dann setzen Sie vorsichtig den Deckel mit dem Loch darauf und drücken die Hälften leicht zusammen. Die Marmelade sollte gerade so durch das Loch schimmern.

Der letzte Schliff ist das Bestreuen mit Puderzucker. Dies verleiht den Plätzchen nicht nur ein elegantes Aussehen, sondern fügt auch eine zusätzliche süße Note hinzu. Warten Sie damit, bis die Plätzchen vollständig zusammengesetzt sind. Sie können den Puderzucker einfach über die fertigen Kekse sieben. Achten Sie darauf, dass Sie alle Plätzchen gleichmäßig bedecken, sodass sie wie frisch gefallener Schnee aussehen. Diese Plätzchen schmecken nicht nur sofort himmlisch, sondern entfalten ihr volles Aroma sogar erst nach ein paar Tagen in einer verschlossenen Dose. Die Wartezeit ist zwar eine echte Herausforderung für die Selbstbeherrschung, aber sie lohnt sich garantiert, denn so wird die Zartheit perfektioniert.

Zutaten für Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Here’s what you’ll need to make this delicious dish:

  • Weizenmehl (Type 405)Sorgt für die Grundstruktur. Achten Sie darauf, das Mehl vor der Verwendung zu sieben, um Klumpen zu vermeiden.
  • Ungesalzene ButterMuss sehr kalt sein, da dies der Schlüssel zur mürben Textur ist. Schneiden Sie sie vor der Zubereitung in kleine Würfel.
  • PuderzuckerWird für den Teig verwendet, da er sich feiner auflöst als Kristallzucker und so zur Zartheit beiträgt.
  • EigelbBindet den Teig und sorgt für eine reichhaltige Farbe und einen vollen Geschmack. Ein frisches Eigelb ist essenziell.
  • VanilleextraktVerleiht dem Gebäck eine warme, aromatische Note, die perfekt zum Buttergeschmack passt.
  • ZitronenabriebFügt eine subtile, helle Frische hinzu, welche die Süße ausbalanciert. Nur die gelbe Schale verwenden, da das Weiße bitter schmeckt.
  • JohannisbeermarmeladeDie traditionelle Füllung, idealerweise von fester Konsistenz, um ein Auslaufen zu verhindern.

The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.

How to Make Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Follow these simple steps to prepare this delicious dish:

Schritt 1: Den Mürbeteig vorbereiten und kühlen

In einer großen Schüssel oder Küchenmaschine das gesiebte Mehl und den Puderzucker vermischen. Geben Sie die kalte, gewürfelte Butter, das Eigelb, den Vanilleextrakt und den Zitronenabrieb hinzu. Kneten Sie die Mischung nur so lange, bis sich ein glatter Teig bildet. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn für mindestens 90 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dieser Schritt ist kritisch, um die perfekte, zergehende Textur zu gewährleisten.

Schritt 2: Ausrollen und Ausstechen der Plätzchen

Heizen Sie den Ofen auf 170°C (Ober-/Unterhitze) vor. Teilen Sie den gekühlten Teig in zwei Hälften. Rollen Sie die erste Hälfte auf einer leicht bemehlten Oberfläche etwa 3 mm dick aus. Stechen Sie mit Ausstechformen die Böden (ohne Loch) und die Deckel (mit kleinem Loch in der Mitte) aus. Platzieren Sie die ausgestochenen Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und achten Sie darauf, dass sie genügend Abstand zueinander haben.

Schritt 3: Das Backen der Butterwunder

Backen Sie die Plätzchen im vorgeheizten Ofen für etwa 10 bis 12 Minuten. Die Ränder sollten gerade leicht goldgelb werden, aber die Mitte muss hell bleiben. Überbacken Sie die Kekse nicht, da sie sonst ihre berühmte Zartheit verlieren. Nehmen Sie die Bleche aus dem Ofen und lassen Sie die Plätzchen vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Sie sind im warmen Zustand sehr zerbrechlich, behandeln Sie sie daher äußerst vorsichtig.

Schritt 4: Die Marmeladenfüllung vorbereiten

Während die Plätzchen abkühlen, erwärmen Sie die Johannisbeermarmelade kurz in einem kleinen Topf, bis sie geschmeidiger wird. Dadurch lässt sie sich besser verteilen. Optional können Sie einen Schuss Zitronensaft hinzufügen, um die Säure zu betonen. Lassen Sie die Marmelade etwas abkühlen, bevor Sie sie verwenden, damit sie nicht zu flüssig ist.

Schritt 5: Zusammensetzen und Vollenden

Bestreichen Sie die Unterseite jedes Bodens mit einer dünnen Schicht Marmelade. Legen Sie vorsichtig einen Deckel (mit Loch) darauf und drücken Sie ihn sanft an. Sobald alle Plätzchen gefüllt sind, sieben Sie großzügig Puderzucker über die Oberseite der fertigen Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Transfer to plates and drizzle with sauce for the perfect finishing touch.

Aufbewahrung und Variationen für anhaltenden Genuss

Einer der großen Vorteile dieser Plätzchen ist ihre Haltbarkeit, vorausgesetzt, man kann sie lange genug vor neugierigen Händen verstecken. Lagern Sie die fertigen Wiener Plätzchen in einer luftdicht verschlossenen Dose bei Raumtemperatur. Da sie durch die Marmelade etwas feuchtigkeitsanfälliger sind als trockene Mürbeteigkekse, halten sie sich etwa eine Woche lang frisch und zart. Tatsächlich schmecken sie am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, da die Feuchtigkeit der Marmelade in den Keks einzieht und ihn noch mürber macht. Vermeiden Sie es, sie in der Nähe von sehr stark duftenden Plätzchen wie Zimtsternen oder Lebkuchen aufzubewahren, da sie leicht Gerüche annehmen können. Alternativ können Sie den ungebackenen Teig auch einfrieren. Formen Sie den Teig zu einer Rolle, wickeln Sie diese fest in Folie und bewahren Sie sie im Gefrierschrank auf. Bei Bedarf einfach auftauen lassen und wie gewohnt ausrollen und backen.

Kreative Füllungen und Geschmacksnuancen

Obwohl die klassische Johannisbeermarmelade unschlagbar ist, erlauben diese Plätzchen großzügige Variationen. Für Liebhaber von Schokolade können Sie eine dünne Schicht geschmolzener dunkler Schokolade als Basis auf den Boden auftragen, bevor Sie die Marmelade hinzufügen. Wenn Sie keine Marmelade verwenden möchten, ist auch ein Nuss-Nougat-Aufstrich eine köstliche Alternative. Um dem Teig selbst eine besondere Note zu verleihen, ersetzen Sie einen Teil des Vanilleextrakts durch eine Spur gemahlenen Kardamom oder fügen Sie fein gemahlene Mandeln hinzu, um die Textur noch feiner zu gestalten. Denken Sie daran, dass kleine Änderungen eine große Wirkung haben können. Egal, welche Variante Sie wählen, diese kleinen Backwerke sind ein Garant für glückliche Gesichter und den unvergesslichen Genuss von Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Wenn Sie die Plätzchen als Geschenk verpacken möchten, legen Sie zwischen jede Schicht in der Dose ein Stück Backpapier. Dies verhindert, dass der Puderzucker abfärbt und die Kekse aneinander kleben. Mit diesem Rezept beherrschen Sie die Kunst der zarten Wiener Plätzchen und sind bestens gerüstet für die nächste gemütliche Kaffeerunde. Genießen Sie jeden Bissen dieser kleinen Meisterwerke.

The Accidental Discovery of Sunshine on a Plate

Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge! image 2

Eigentlich wollte ich nur Omas alte Rezeptebox aufräumen. Zwischen vergilbten Quittungen fand ich ein handgeschriebenes Kärtchen: „Zarte Wiener Plätzchen“. An jenem verregneten Nachmittag hauchte ich dem Rezept Leben ein und erlebte, wie diese Kekse nicht nur zergingen, sondern meine ganze Küche in einen Duft von Glück hüllten.

Perfecting the Cooking Process

Der Schlüssel zur perfekten Zartheit liegt in der Reihenfolge: Zuerst die Butter cremig schlagen, dann Puderzucker sieben, um Klümpchen zu vermeiden. Danach den Teig schnell kneten, sofort kühlen und die Plätzchen bei exakt 160 °C goldgelb backen. So stellen wir sicher, dass sie wirklich auf der Zunge zergehen.

Add Your Touch

Für eine nussigere Note ersetzen Sie 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Statt Johannisbeermarmelade können Sie Aprikosenkonfitüre verwenden. Ein Hauch Abrieb einer Bio-Orange im Teig verleiht den Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge, eine unerwartete Frische.

Storing & Reheating

Bewahren Sie die fertig gefüllten und gezuckerten Plätzchen in einer luftdichten Metalldose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Sie halten sich bis zu drei Wochen. Da es sich um Mürbteig handelt, ist ein Aufwärmen nicht notwendig und würde die feine Textur beeinträchtigen.

Die Wissenschaft der Zartheit: Warum Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge, so unwiderstehlich sind

Jeder Bäcker hat seine Achillesferse, und meine waren lange Zeit zarte Mürbteigkekse. Sie waren entweder zu hart, zu krümelig oder breiteten sich auf dem Backblech aus wie eine geschmolzene Lawine. Frustrierend, oder? Nachdem ich unzählige Rezepte ausprobiert und ebenso viele Plätzchen in den Müll befördert hatte, beschloss ich, mich der österreichischen Backkunst hinzugeben. Dort, wo Sacher-Torten und diese unglaublich zarten Wiener Plätzchen erfunden wurden, muss das Geheimnis der Zartheit liegen.

Das Geheimnis ist überraschend simpel, aber in der Ausführung gnadenlos präzise: Die Qualität der Butter und die Kaltverarbeitung des Teiges. Viele Hobbybäcker machen den Fehler, den Teig zu lange zu kneten, wodurch das Gluten aktiviert wird. Sobald das Gluten jedoch beginnt, sich zu bilden, wird der Keks zäh und verliert die Fähigkeit, einfach wegzuschmelzen. Wir wollen hier keine Brotkruste, wir wollen einen himmlischen Hauch von Vanille und Butter, der buchstäblich verschwindet, sobald er den Gaumen berührt.

Die Philosophie des Mürbteigs

Mürbteig (oder Shortbread) lebt von einem hohen Fettanteil und minimaler Flüssigkeit. Das Fett umhüllt die Mehlpartikel und verhindert die übermäßige Hydratation. Dies ist der Grund, warum Mürbteig auf keinen Fall Eier in voller Größe sehen sollte – wir verwenden fast nur Eigelb. Das Eigelb liefert das benötigte Fett und Bindung, ohne zu viel Feuchtigkeit einzubringen. Man könnte es als einen Anti-Aging-Prozess für Kekse bezeichnen: weniger Wasser, mehr Pflege (Butter!).

Das Geheimnis des Puderzuckers

Ein weiterer essenzieller Schritt für die zarten Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge, ist die Verwendung von Puderzucker. Kristallzucker würde während des Backvorgangs nicht schnell genug schmelzen und würde dadurch eine gröbere, fast knusprige Textur hinterlassen. Puderzucker hingegen löst sich sofort in der Butter auf, was zu einem gleichmäßigeren, feineren Teig führt. Das Resultat ist eine Textur, die nicht knuspert, sondern sich bei der kleinsten Berührung auflöst. Es ist die Magie der feinen Partikel.

Zutatenliste für das ultimative Geschmackserlebnis

Bevor wir loslegen, stellen Sie sicher, dass Ihre Butter wirklich gut ist. Verwenden Sie ungesalzene Butter in höchster Qualität, denn sie ist der Hauptdarsteller in dieser köstlichen Geschichte. Wir brauchen nur wenige Komponenten, aber jede muss perfekt sein.

Die richtigen Komponenten wählen

  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g kalte, ungesalzene Butter (in kleine Würfel geschnitten)
  • 100 g Puderzucker (gesiebt)
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 1 Päckchen echter Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • Eine Prise Salz
  • Etwas Abrieb einer Bio-Zitrone (optional, aber empfohlen)

Für die Füllung und Dekoration

  • Ca. 150 g rote Marmelade (traditionell Johannisbeere oder Himbeere)
  • Zusätzlicher Puderzucker zum Bestreuen

Denken Sie daran: Bei diesen Mürbteigkeksen ist die Temperatur entscheidend. Wenn die Zutaten zu warm sind, wird der Teig schmierig. Das vermeiden wir. Legen Sie alles bereit, damit Sie den Teig in Rekordzeit verarbeiten können.

Schritt-für-Schritt zur Perfektion: Backanleitung

Dieses Rezept benötigt etwas Geduld, insbesondere während der Kühlzeit, aber ich verspreche Ihnen, die Wartezeit lohnt sich. Bereiten Sie Ihre Ausstecher vor – kleine Kreise und Ringe sind ideal, um die klassische „Augen“-Form der Plätzchen zu erhalten.

Der Teig – Kühlen ist das A und O

  1. Vorbereitung:Geben Sie Mehl, gesiebten Puderzucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel. Fügen Sie die kalte Butter in Würfeln hinzu.
  2. Kneten (Schnell!):Verarbeiten Sie die Mischung schnell mit den Fingerspitzen oder einem Flachrührer in der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse, die an feinen Sand erinnert. Das ist der Moment, in dem die Butter das Mehl umschließt.
  3. Bindung:Fügen Sie das Eigelb und ggf. den Zitronenabrieb hinzu. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er sich gerade zu einem glatten Ball formen lässt. Stoppen Sie sofort! Wenn Sie überkneten, verabschieden Sie sich von der Zartheit.
  4. Kühlen:Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und drücken Sie ihn zu einem flachen Rechteck (das beschleunigt das Abkühlen). Lagern Sie ihn für mindestens eine Stunde, besser zwei, im Kühlschrank. Der Teig muss hart wie Stein sein.

Backen und Füllen

  1. Ausrollen:Heizen Sie den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche (oder zwischen zwei Lagen Backpapier) etwa 3 mm dick aus.
  2. Ausstechen:Stechen Sie gleich viele Kreise und Kreise mit Loch aus. Den übrig gebliebenen Teig schnell wieder zusammenkneten und nochmals ausrollen.
  3. Backen:Legen Sie die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Backen Sie sie 10 bis 12 Minuten. Sie sollten hellgelb bleiben und nur an den Rändern leicht Farbe annehmen. Das ist extrem wichtig für die zarte Konsistenz.
  4. Auskühlen und Fertigstellen:Lassen Sie die Plätzchen auf dem Blech abkühlen. Bestäuben Sie die Plätzchen mit Loch großzügig mit Puderzucker.
  5. Zusammensetzen:Erwärmen Sie die Marmelade kurz (z.B. in der Mikrowelle), damit sie streichfähiger wird. Bestreichen Sie die Böden mit einem Teelöffel Marmelade und setzen Sie vorsichtig die gezuckerten „Deckel“ darauf. Die Marmelade sorgt dafür, dass die zarten Weihnachtsplätzchen zusammenhalten.

Wiener Plätzchen meistern: Chef-Tipps für Mürbteig

Um diese Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge, wirklich zu perfektionieren, sollten Sie diese Profi-Tipps beachten. Sie machen den Unterschied zwischen einem guten Keks und einem, der die Menschen zum Schwärmen bringt.

  • Für einen wirklich zarten Teig sollten alle Zutaten, insbesondere die Butter, sehr kalt sein. Arbeiten Sie den Teig zügig, damit die Butter nicht schmilzt.
  • Verwenden Sie unbedingt Puderzucker anstelle von Kristallzucker. Der Puderzucker sorgt für eine feinere Textur, die den gewünschten Schmelzeffekt garantiert.
  • Lassen Sie die Plätzchen nach dem Backen vollständig abkühlen, bevor Sie die Marmelade auftragen. Sonst weicht der Dampf den Teig auf und die Konsistenz leidet.

Als ich die erste Ladung zu einem Familienfest mitbrachte, verstummte der Raum. Mein Neffe, normalerweise ein Schokoladen-Fanatiker, fragte: „Sind die magisch? Sie sind weg, bevor ich sie kauen konnte!“ Das war mein größter Erfolg.

Fazit: Das kleine Glück in Keksform

Die Zubereitung von Mürbteig kann anfangs einschüchternd wirken, aber wie wir gesehen haben, ist die Magie der Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge, vor allem eine Frage der Temperatur und des Timings. Kalt verarbeiten, schnell kneten und nicht überbacken – das sind die goldenen Regeln. Diese zarten Kekse sind nicht nur ein Highlight auf jeder Kaffeetafel, sondern auch ein wunderbares, selbstgemachtes Geschenk. Sie bieten den perfekten Kontrast aus buttrigem Schmelz und der fruchtigen Säure der Marmelade. Lassen Sie sich nicht von der Einfachheit der Zutaten täuschen; das Ergebnis ist ein zutiefst befriedigender Genuss, der beweist, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Probieren Sie es aus und erleben Sie selbst, wie ein Plätzchen Sie glücklich machen kann.

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Wiener Plätzchen, die Zergehen auf der Zunge!

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Der Trick für himmlisch zarte Plätzchen: Kalte Butter und ein Puderzucker-Mürbeteig, der mindestens eine Stunde ruht! Meistere die Zubereitung mit unserer detaillierten Anleitung und Nährwertanalyse.

  • Total Time: 35 minutes
  • Yield: 4 servings 1x

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g kalte Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • Ca. 150 g Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Instructions

  1. Step 1: Alle trockenen Zutaten (Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb) in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleinen Stücken sowie das Eigelb hinzufügen und rasch zu einem glatten Mürbeteig kneten, um ihn nicht zu stark zu erwärmen.
  2. Step 2: Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Butter wieder fest wird.
  3. Step 3: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und mit beliebigen Ausstechformen (z.B. Kreise oder Sterne) Paare ausstechen – bei der Hälfte der Plätzchen ein kleines Loch in die Mitte stechen.
  4. Step 4: Die Plätzchen auf einem mit Backpapier belegten Blech etwa 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb, die Mitte aber noch hell ist. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  5. Step 5: Die Marillenmarmelade leicht erwärmen und glatt rühren. Die ganzen Plätzchen (ohne Loch) dünn mit Marmelade bestreichen. Die gelochten Plätzchen mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig auf die Marmeladenhälften setzen.

Notes

  • Um die feine Textur und den Puderzucker zu bewahren, lagern Sie die fertigen Plätzchen in einer luftdichten Keksdose zwischen Lagen von Backpapier an einem kühlen, trockenen Ort; sie halten sich so bis zu zwei Wochen.
  • Servieren Sie die Wiener Plätzchen am besten zu einer Tasse starkem, frisch gebrühten Kaffee oder heißer Schokolade, da die leichte Säure der Marillenmarmelade perfekt zur Bitternote passt.
  • Für den optimalen Schmelzeffekt im Mund ist es entscheidend, die Butter so kalt wie möglich zu halten und den Teig nur ganz kurz zu kneten, um die Wärmeeinwirkung zu minimieren.
  • Da diese Plätzchen nicht wieder aufgewärmt werden sollten, können Sie leicht weich gewordene Reste kurz in den Kühlschrank legen, damit die Butter im Teig wieder fest wird und der zarte Biss besser zur Geltung kommt.
  • Author: Lucia Devitt
  • Prep Time: 15 minutes
  • Cook Time: 20 minutes
  • Method: Stovetop
  • Cuisine: American

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen (ca. 16 g)
  • Calories: 75
  • Sodium: 4mg
  • Fat: 4.6g
  • Saturated Fat: 2.8g
  • Trans Fat: 0.1g
  • Protein: 2.9g

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