Wenn draußen die Welt grau wird oder man einfach einen schlechten Tag hat, gibt es nur ein echtes Trostpflaster: diese schaumigen, schokoladigen Wunderwerke. Sie sind nicht nur süß, sie sind pure Nostalgie, und ja, dieseMohrenköpfe LECKERzu machen, ist einfacher, als Sie denken!
Ich erinnere mich, wie mein Opa heimlich die ganze Packung im Schrank versteckte – ein Beweis dafür, dass diese Köstlichkeit Generationen verzaubert. Bereiten Sie sich auf einen Schokoladenhimmel vor, der garantiert jede Laune hebt.
- Die Zubereitung ist überraschend unkompliziert und benötigt nur Grundkenntnisse, sodass selbst Küchenneulinge dieses himmlische Gebäck meistern können.
- Ein perfektes Gleichgewicht aus knusprigem Waffelboden, luftig-leichter Schaumfüllung und einer knackigen, dunklen Schokoladenhülle.
- Optisch überzeugen diese selbstgemachten Schokoküsse durch ihre makellose Form und den glänzenden Überzug, ideal für jede Kaffeetafel.
- Das Rezept ist hochgradig anpassbar, erlaubt verschiedene Aromen in der Schaummasse und eignet sich hervorragend für festliche Anlässe.
Die große Schokokuss-Revolution
Warum selbstgemacht immer besser schmeckt
Kennen Sie das Gefühl, wenn man etwas kauft, das man liebt, und dann feststellt, dass es nur halb so gut schmeckt, wie man es in Erinnerung hatte? Bei den meisten Schaumküssen aus dem Supermarkt ist das leider oft der Fall. Sie sind entweder zu pappig, der Überzug ist zu dünn, oder die Waffel hat die Konsistenz von Pappe. Aber das muss nicht sein! Wir begeben uns heute auf eine kulinarische Mission: Wir stellen die Perfektion der süßen Köstlichkeit wieder her.
Meine eigene Reise zur schaumigen Meisterschaft begann mit einer Katastrophe. Ich versuchte, eine superschnelle Version zu kreieren, die ohne Thermometer oder komplizierte Technik auskam. Das Ergebnis? Eine zähe, undefinierbare Masse, die nach Zuckerpudding mit einem leichten Hauch von Verzweiflung schmeckte. Meine Kinder nannten es spöttisch „Schoko-Lava“ und weigerten sich, es auch nur anzufassen. Das war der Moment, in dem ich beschloss: Wenn ich schon diese süßen Kleinigkeiten herstelle, dann müssen esMohrenköpfe LECKERund perfekt sein. Und Perfektion erfordert Geduld, aber keine unnötige Komplexität.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Eischnee. Wir sprechen hier nicht über irgendeinen Eischnee, sondern über eine stabilisierte, heiße Schweizer Meringue. Durch das Erhitzen des Zuckersirups mit den Eiweißen entsteht eine Masse, die nicht nur sicher, sondern auch unglaublich stabil und voluminös ist. Sie hält ihre Form wie ein Bodybuilder beim Posing-Wettbewerb und schmilzt nicht schon beim Anblick der Sonne. Dieses Verfahren mag auf den ersten Blick einschüchternd wirken, aber es ist tatsächlich der einfachste Weg, um luftige, stabile Küsse zu garantieren, die den perfekten Kontrast zum knackigen Schokoladenmantel bilden.
Wir verwenden für dieses Rezept keine tierische Agar-Agar, sondern setzen auf die Stabilität des Schweizer Meringue-Verfahrens. Das ist der traditionelle Weg und sorgt für die beste Textur. Außerdem vermeiden wir Alkohol komplett und nutzen stattdessen reinen Vanilleextrakt und eine Prise Zitronensaft, um die Aromen zu intensivieren und den Eischnee zusätzlich zu festigen. Die Verwendung dieser hochwertigen Zutaten stellt sicher, dass das Endprodukt nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch die gewünschte, unschlagbar luftige Konsistenz aufweist, die wir von selbstgemachten Schaumküssen erwarten.
Die Kunst des Aufschäumens und Stabilisierens
Das Herzstück jedes guten Schokokusses ist zweifellos die Füllung. Sie muss leicht sein, fast wie eine Wolke, aber gleichzeitig fest genug, um nicht in sich zusammenzufallen. Viele Hobbybäcker scheitern genau an diesem Punkt, weil sie entweder den Zuckersirup nicht auf die richtige Temperatur bringen oder den Eischnee nicht lange genug schlagen. Denken Sie daran: Geduld ist die süßeste Zutat beim Backen!
Wenn Sie den Zuckersirup kochen, benötigen Sie eine Temperatur von etwa 115°C (240°F). Das ist der sogenannte “Soft-Ball-Stage” – der Punkt, an dem der Zucker gerade genug karamellisiert ist, um dem Eiweiß Struktur zu verleihen, ohne es zu verbrennen. Sobald dieser Sirup langsam in den steif geschlagenen Eischnee gegossen wird, während die Küchenmaschine auf höchster Stufe läuft, passiert die Magie. Die Hitze pasteurisiert das Eiweiß und kocht es quasi vor, während das Aufschlagen Luft einarbeitet und die Masse abkühlt. Sie schlagen so lange, bis die Außenschüssel nur noch lauwarm ist und der Eischnee glänzend, fest und spitz steht. Wenn Sie den Schneebesen herausziehen, sollte der Eischnee einen steifen Berg bilden, der sich nicht biegt. Dieses lange Schlagen ist essenziell für die Haltbarkeit und die Textur der Schaumfüllung. Eine zu kurze Schlagzeit führt zu einer weichen, instabilen Masse, die beim Überziehen davonschwimmt.
Die Verwendung von Glukosesirup oder Invertzucker in der Zuckermischung ist ein cleverer Trick der Profis, um die Bildung von groben Zuckerkristallen zu verhindern. Dies hält den Sirup geschmeidiger und verhindert, dass Ihre Meringue später sandig schmeckt. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert eine weniger gleichmäßige und möglicherweise zu körnige Füllung. Es lohnt sich also, in diese spezielle Zutat zu investieren, um das optimale, cremige Ergebnis zu erzielen, das diese Süßigkeit so unvergesslich macht.
Waffelboden und Schokoladenmantel: Das perfekte Finish
Der Waffelboden ist oft der vernachlässigte Held des Schaumgebäcks. Er sorgt für den nötigen Crunch und verhindert, dass die schaumige Füllung am Teller festklebt. Sie können entweder fertige, kleine Waffel-Oblaten verwenden oder, wenn Sie sich besonders ehrgeizig fühlen, selbst kleine Kekse backen. Achten Sie darauf, dass der Boden flach und stabil ist, denn er muss das Gewicht der üppigen Schaumfüllung tragen können, ohne zu brechen oder durchzuweichen. Die Textur des knusprigen Bodens bildet einen wunderschönen Kontrast zur zarten Meringue.
Und dann kommt der Schokoladenmantel. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer kennt nicht den Frust, wenn die Schokolade beim Aushärten grau oder fleckig wird? Das Geheimnis liegt im Temperieren der Schokolade. Beim Temperieren bringen Sie die Kakaobutter in eine stabile kristalline Form, was für den schönen Glanz und den charakteristischen Knack beim Reinbeißen sorgt. Wenn Sie keinen Temperierspezialisten spielen möchten, gibt es einen einfachen Trick: Verwenden Sie hochwertige Kuvertüre mit einem hohen Kakaobutteranteil und schmelzen Sie etwa zwei Drittel der Kuvertüre. Nehmen Sie sie dann vom Herd und rühren Sie das restliche Drittel (in kleinen Stücken) unter, bis alles geschmolzen und die Temperatur gesunken ist. Dies simuliert das Temperieren und sorgt für einen besseren Glanz und eine schnelle Aushärtung.
Die Tauchtechnik ist ebenfalls entscheidend. Halten Sie die fertig gespritzten, gekühlten Schaumküsse am Waffelboden fest und tauchen Sie sie zügig und beherzt in die geschmolzene Schokolade. Lassen Sie die überschüssige Schokolade kurz abtropfen, bevor Sie sie auf Backpapier abstellen. Der Schock der kalten Schaummasse auf die warme Schokolade hilft zusätzlich bei der sofortigen Stabilisierung und sorgt dafür, dass Ihre selbstgemachtenMohrenköpfe LECKERund professionell aussehen. Denken Sie daran, dass die Schokolade vollständig aushärten muss, bevor Sie die Köstlichkeiten servieren oder verpacken.
Häufige Patzer und wie man sie vermeidet
Auch die besten Bäcker machen Fehler, aber die meisten davon lassen sich leicht verhindern, wenn man die Wissenschaft hinter dem Backen versteht. Ein häufiges Problem ist, dass der Eischnee nach dem Aufspritzen “schwitzt” oder zusammenfällt. Dies liegt meist daran, dass die Meringue-Masse nicht ausreichend abgekühlt war, bevor sie gespritzt wurde, oder dass die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch ist. Arbeiten Sie an einem kühlen, trockenen Tag und stellen Sie sicher, dass Ihre Meringue Zimmertemperatur erreicht, bevor Sie sie in den Spritzbeutel füllen. Feuchtigkeit ist der Erzfeind der Meringue, daher ist eine gute Belüftung der Küche während der Zubereitung hilfreich.
Ein weiterer Fallstrick ist die falsche Konsistenz des Schaums. Wenn der Schaum zu weich ist, haben Sie ihn entweder nicht lange genug geschlagen, nachdem Sie den Zuckersirup hinzugefügt haben, oder der Sirup war nicht heiß genug. Ist der Schaum zu hart und körnig, haben Sie den Sirup zu schnell eingegossen und das Eiweiß an einigen Stellen “gekocht”. Immer langsam und stetig gießen! Dieses Rezept fürMohrenköpfe LECKERgelingt am besten, wenn Sie sich genau an die Temperaturangaben halten und nicht versuchen, Abkürzungen zu nehmen.
Zum Schluss der Schokoladenüberzug: Verwenden Sie keine normale Schokolade, sondern Kuvertüre. Kuvertüre enthält mehr Kakaobutter und sorgt daher für einen glänzenderen, dünneren und knackigeren Mantel. Wenn Sie die Schokolade mit neutralem Pflanzenöl verdünnen, wird sie zwar flüssiger, aber sie verliert den knackigen Biss. Vertrauen Sie auf die Kuvertüre – es ist die Investition wert für das perfekte Erlebnis beim Reinbeißen.
Nachdem die Schokoküsse fertig auf dem Backpapier stehen, müssen sie in Ruhe aushärten. Stellen Sie sie in einen kühlen Raum oder kurz in den Kühlschrank. Wichtig: Sobald sie fest sind, lagern Sie sie am besten bei kühler Raumtemperatur, da der Kühlschrank die Textur der Meringue beeinträchtigen kann und die Schokolade stumpf werden lässt. Bewahren Sie sie in einer luftdichten Dose auf, aber wahrscheinlich werden sie sowieso nicht lange genug halten, um eine Lagerung nötig zu machen.
Zutaten für Mohrenköpfe LECKER
Here’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Eiweiß (Zimmertemperatur)Drei große Eiweiße, die gründlich von jeglichem Eigelb befreit wurden, sind entscheidend für ein stabiles Volumen.
- Feiner KristallzuckerDient zur Herstellung des heißen Zuckersirups, der die Meringue stabilisiert und die Struktur aufbaut.
- WasserWird benötigt, um den Zucker zu lösen und einen klaren, gleichmäßigen Sirup für die Schweizer Meringue zu kochen.
- Glukosesirup oder InvertzuckerHilft dabei, die Kristallisation des Zuckers im Sirup zu verhindern und sorgt für eine geschmeidigere Konsistenz der Füllung.
- Zitronensaft oder WeinsteinEine kleine Menge Säure unterstützt die Bildung von steifem Eischnee und stabilisiert die Meringue zusätzlich.
- Vanilleextrakt (alkoholfrei)Verleiht der Schaummasse ein wunderbares, tiefes Aroma, ohne dabei auf alkoholische Inhaltsstoffe zurückzugreifen.
- Waffel-Oblaten (ca. 4 cm Durchmesser)Bilden die stabile, knusprige Basis für die Schaummasse und verhindern das Durchweichen der fertigen Küsse.
- Dunkle Kuvertüre (mindestens 50% Kakao)Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil sorgt für einen knackigen Überzug und einen intensiven Schokoladengeschmack.
- Pflanzenöl (neutral, z.B. Kokosöl)Optional, um die Kuvertüre beim Schmelzen etwas geschmeidiger zu machen, falls kein Temperieren gewünscht ist.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
Zubereitung von Mohrenköpfe LECKER
Follow these simple steps to prepare this delicious dish: Step 1: Sirup vorbereiten und Meringue starten In einem kleinen Topf Zucker, Wasser und Glukosesirup mischen und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Mischung auf genau 115°C (240°F) kochen lassen und die Temperatur mithilfe eines Zuckerthermometers überwachen. Während der Sirup kocht, das Eiweiß mit Zitronensaft oder Weinstein in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen, bis weiche Spitzen entstehen. Step 2: Den heißen Sirup einarbeiten Sobald der Sirup die Zieltemperatur erreicht hat, die Küchenmaschine auf hoher Stufe laufen lassen und den heißen Sirup in einem dünnen, stetigen Strahl langsam in den Eischnee gießen. Achten Sie darauf, den Sirup nicht direkt auf den Schneebesen zu gießen, um Spritzer zu vermeiden, und gießen Sie ihn stattdessen an der inneren Schüsselwand entlang. Schlagen Sie weiter, bis die Meringue sehr steif, glänzend und die Schüssel außen nicht mehr heiß, sondern nur noch lauwarm ist (ca. 8–10 Minuten). Step 3: Schaummasse aufspritzen und kühlen Die fertige, stabile Meringue in einen Spritzbeutel mit einer großen Rundtülle füllen. Legen Sie die Waffel-Oblaten auf ein Backblech, das mit Backpapier belegt ist. Spritzen Sie zügig die schaumige Masse in gleichmäßigen, hohen Kuppeln auf die Waffeln, wobei die Basis fest sitzen sollte. Lassen Sie die gespritzten Schaumküsse mindestens 2 Stunden an einem kühlen, trockenen Ort oder kurz im Kühlschrank fest werden. Step 4: Kuvertüre schmelzen und überziehen Die dunkle Kuvertüre im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Fügen Sie optional das Pflanzenöl hinzu, um die Konsistenz zu optimieren, und halten Sie die Temperatur der geschmolzenen Kuvertüre idealerweise bei etwa 30–32°C. Tauchen Sie jeden gekühlten Schaumkuss zügig am Waffelboden haltend in die Schokolade, sodass er vollständig bedeckt ist, und drehen Sie ihn dabei leicht. Step 5: Trocknen und fertigstellen Lassen Sie die überschüssige Schokolade kurz abtropfen und stellen Sie die überzogenen Küsse sofort auf ein frisches Stück Backpapier oder eine Silikonmatte. Lassen Sie die Schokolade vollständig aushärten. Dies dauert je nach Raumtemperatur zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Bei temperierter Schokolade sollte der Mantel schnell fest und glänzend sein, bevor Sie die Küsse anfassen. Wirklich passende Servierempfehlung: Lagern Sie die fertigen Küsse kühl und servieren Sie sie zusammen mit einer heißen Tasse Kaffee oder einem kräftigen Tee, um den schokoladigen Genuss voll auszukosten.
The Accidental Discovery of Sunshine on a Plate

Eines regnerischen Sonntagnachmittags versuchte ich, eine alte Backbuchseite zu entziffern, die fast komplett mit Kaffeeflecken überzogen war. Heraus kamen diese unfassbar luftigen Mohrenköpfe LECKER, deren erste Kostprobe mich sofort an einen sonnigen Urlaubstag erinnerte. Ein reiner Glücksfall!
Haben Sie sich jemals gefragt, wie es wäre, in eine Wolke zu beißen, die zufällig mit knackiger Zartbitterschokolade überzogen ist? Willkommen in der Welt der selbstgemachten Schaumküsse, die in meiner Familie immer noch liebevoll „Mohrenköpfe“ genannt werden. Dieses Rezept ist der lebende Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft die größte Sauerei in der Küche verursachen – aber glauben Sie mir, es lohnt sich. Wenn der Zuckersirup blubbert und das Eiklar in der Küchenmaschine zu einem festen, glänzenden Gipfel aufsteigt, fühlt man sich wie ein Zauberer der Patisserie, selbst wenn man nur ein Hobbybäcker ist, der versucht, nicht das halbe Wohnzimmer mit Puderzucker zu bestäuben.
Lange Zeit hatte ich großen Respekt vor diesem Gebäck, da die perfekten, runden Kuppeln und der makellose Schokomantel unerreichbar schienen. Aber nach unzähligen Versuchen und einigen missglückten “Schoko-Lava-Ausbrüchen” habe ich die Geheimnisse gelüftet, die diesen Schaum so stabil und diese Mohrenköpfe LECKER machen. Es geht nicht nur um die Zutaten, sondern um Timing, Geduld und vor allem darum, dem Eiweiß zu vertrauen, dass es seine Arbeit macht.
Die Magie des perfekten Baisers: Warum Ihre Mohrenköpfe LECKER gelingen
Der Kern dieses Rezepts liegt im Schaum, der luftigen Füllung, die das gesamte Gebäck trägt. Wir verlassen uns hier auf die italienische Baiser-Methode, bei der heißer Zuckersirup in das steif geschlagene Eiweiß gegeben wird. Das kochen des Zuckersirups auf exakt 118 Grad Celsius ist nicht optional – es ist die Eintrittskarte zur Stabilität. Dieser heiße Sirup gart das Eiweiß leicht und schafft eine hygienisch sichere und unglaublich standfeste Masse, die ihre Form auch unter der Schokoglasur behält.
Die entscheidenden Zutaten für den Schaumtraum
Für diese himmlischen Köpfe brauchen Sie nur wenige, aber hochwertige Komponenten. Das Eiweiß sollte zimmerwarm sein, was das Aufschlagen erleichtert. Den Zucker kochen wir mit ein wenig Wasser und etwas Traubensirup (anstelle von Glukose), um die Kristallisation zu verhindern. Für die Basis verwenden wir einfache, kleine Waffelplatten oder runden Butterkeks, je nach Vorliebe. Der Unterschied zwischen einem guten Schokokuss und einem hervorragenden liegt oft in der Qualität der dunklen Schokolade für die Glasur – sparen Sie hier nicht!
Der Tanz der Zuckerbäcker: Vom Eiklar zum festen Schaum
Wenn das Eiweiß schlägt, muss man schnell sein, aber nicht hastig. Sobald es anfängt, weiche Spitzen zu bilden, ist der Zuckersirup meistens bereit. Gießen Sie den kochend heißen Sirup langsam und vorsichtig in einem dünnen Strahl in die Schüssel, während der Mixer auf hoher Geschwindigkeit läuft. Die Küchenmaschine singt dabei ihr lautestes Lied. Schlagen Sie die Masse weiter, bis die Schüssel außen kühl wird und der Baiser einen atemberaubenden Glanz entwickelt hat. Er sollte so fest sein, dass er sich kaum noch bewegen lässt – dies ist der Moment, in dem Ihre Mohrenköpfe LECKER in Form gebracht werden können.
Schritt-für-Schritt zur Vollkommenheit
Zubereitung der Waffelböden
Die Basis muss stabil und knusprig sein. Wenn Sie fertige Waffelböden verwenden, stellen Sie sicher, dass sie flach liegen. Wenn Sie Kekse nutzen, sollten diese nicht zu stark gesüßt sein, da der Schaum bereits sehr süß ist. Legen Sie die Böden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Dies erspart Ihnen später das mühsame Ablösen vom Untergrund, besonders wenn die Schokolade tropft.
Das Geheimnis des Stabilen Schaums
Füllen Sie den glänzenden Baiser in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle. Das Aufspritzen ist der spaßigste, aber auch heikelste Teil. Halten Sie den Beutel senkrecht über die Mitte des Waffelbodens und drücken Sie gleichmäßig, während Sie den Beutel langsam nach oben ziehen. Versuchen Sie, die Kuppel in einem Zug zu formen. Wenn Sie absetzen müssen, beginnen Sie leicht versetzt, um eine unschöne Naht zu vermeiden. Sobald alle Köpfe aufgespritzt sind, stellen Sie das Blech für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das Kühlen stabilisiert die Form perfekt, bevor der Schokomantel kommt.
Die Schokoladenhülle: Glanz und Knackigkeit
Die Schokoladenglasur ist das Aushängeschild für diese Mohrenköpfe LECKER. Sie muss glänzend und knackig sein. Verwenden Sie eine hochwertige Kuvertüre und temperieren Sie diese. Temperieren mag kompliziert klingen, aber es sorgt dafür, dass die Schokolade beim Aushärten nicht matt wird und diesen unwiderstehlichen „Knack“ beim Hineinbeißen bekommt. Schmelzen Sie die Kuvertüre vorsichtig über einem Wasserbad. Tauchen Sie die gekühlten Schaumköpfe mit einer Gabel oder einem speziellen Tauchwerkzeug in die Schokolade, lassen Sie überschüssige Schokolade abtropfen und setzen Sie sie vorsichtig zurück auf das Backpapier. Nun ist nur noch Geduld gefragt, bis die Glasur fest ist.
Perfecting the Cooking Process
Beginnen Sie mit den Waffelböden und lassen Sie diese komplett abkühlen. Währenddessen bereiten Sie den Zuckersirup für den Eischnee vor. Sobald der Schaum aufgespritzt ist, härten Sie die Köpfe kurz, bevor sie in die perfekt temperierte Schokoladenglasur getaucht werden.
Add Your Touch
Experimentieren Sie mit der Glasur: Fügen Sie eine Prise Chili für einen spannenden Kick hinzu oder verwenden Sie weiße Schokolade. Statt der Waffelböden könnten Sie auch dünne Butterkekse nutzen. Ein Hauch Orangenöl im Schaum macht diese Mohrenköpfe LECKER unvergesslich.
Lustige Pannen und wichtige Lektionen beim Backen
Beim ersten Versuch, diese Köpfe herzustellen, dachte ich, ich könnte den Schaum einfach mit einem Löffel auf die Böden klatschen. Das Ergebnis sah aus wie eine kleine Armee unglücklich mutierter Pilze. Lektion gelernt: Spritzbeutel sind essenziell! Aber auch beim besten Spritzvorgang kann es zu Pannen kommen. Ich erinnere mich, wie ich einmal dachte, ich hätte die Schokolade perfekt temperiert, nur um festzustellen, dass sie sich beim Tauchen wie dicker, glanzloser Matsch verhielt. Ich musste alles neu schmelzen und war kurz davor, das Handtuch zu werfen, aber die Belohnung ist diesen Aufwand wert.
Meine Tante versuchte einmal, die fertigen Köpfe direkt aus dem Gefrierschrank zu glasieren – das Ergebnis war eine rissige, krümelige Oberfläche. Seitdem wissen wir: Geduld und Raumtemperatur sind das A und O für den Schokoguss.
Experten-Tipps für die Mohrenköpfe LECKER
- Verwenden Sie unbedingt fettfreie Utensilien, wenn Sie das Eiweiß aufschlagen. Schon die kleinste Spur von Fett verhindert, dass der Eischnee richtig fest und stabil wird.
- Temperieren Sie die Schokolade richtig (ca. 45°C erhitzen, dann auf 28-30°C abkühlen). Dies sorgt für den optimalen Glanz und den charakteristischen, lauten “Knack”, den wir alle lieben.
- Wenn Sie Agar-Agar zur Stabilisierung nutzen, mischen Sie es immer erst mit einer kleinen Menge Zucker, bevor Sie es in den heißen Sirup geben. So vermeiden Sie unschöne Klumpenbildung.
Storing & Reheating
Lagern Sie die fertigen Schokoküsse in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Dort halten sie sich bis zu einer Woche, verlieren aber leicht ihren Knack. Auftauen ist nicht nötig; genießen Sie sie direkt kalt, aber nicht eiskalt, um den vollen Geschmack zu erhalten.
Conclusion for Mohrenköpfe LECKER
Diese selbstgemachten Mohrenköpfe LECKER sind weit mehr als nur eine Süßigkeit; sie sind ein Ausdruck purer Backfreude. Von der luftigen Baiserfüllung bis zum glänzenden Schokoguss bietet dieses Rezept eine wunderbare Herausforderung für alle, die ihren inneren Patissier wecken möchten. Denken Sie daran: Die Qualität der Zutaten, insbesondere beim Eiweiß und der Schokolade, bestimmt das Endergebnis. Nehmen Sie sich Zeit für das Temperieren und das Aufspritzen, und Sie werden mit den herrlichsten, knackigsten und zartesten Leckereien belohnt, die Sie je probiert haben. Es mag etwas Übung erfordern, aber das strahlende Lächeln beim ersten Biss ist die Mühe absolut wert.
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Mohrenköpfe LECKER
Der Traum aus Eischnee! Mit diesem Rezept zaubern Sie extrem steife, glänzende Mohrenköpfe auf Oblaten. Entdecken Sie das Geheimnis des 115°C Sirups. Einfache Anleitung und Nährwertanalyse inklusive.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings 1x
Ingredients
- 200 g Zucker (fein)
- 60 ml Wasser
- 3 Eiweiß (Größe M)
- 10 g Gelatinepulver
- 20 Stück runde Oblaten (ca. 4–5 cm Durchmesser)
- 300 g Zartbitter Kuvertüre
- 1 EL Kokosfett (oder Palmfett)
Instructions
- Step 1: Die Agar-Agar in 3 EL kaltem Wasser einweichen. Zucker und 60 ml Wasser in einem Topf aufkochen und zu einem heißen Sirup (ca. 115°C) köcheln lassen. In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen.
- Step 2: Die eingeweichte Pektin vorsichtig in den heißen Zuckersirup einrühren, bis sie vollständig aufgelöst ist. Den heißen Sirup dann langsam und unter ständigem Rühren in den festen Eischnee geben, bis eine sehr steife, glänzende Schaummasse entsteht.
- Step 3: Die Schaummasse sofort in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Hohe Tuffs auf die Oblaten spritzen. Die Tuffs müssen nun mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) bei Raumtemperatur fest werden.
- Step 4: Die Kuvertüre zusammen mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen und anschließend leicht abkühlen lassen (ideale Dipptemperatur ca. 30-32°C).
- Step 5: Jeden fest gewordenen Schaumkuss einzeln in die flüssige Kuvertüre tauchen, schnell herausziehen und überschüssige Schokolade abtropfen lassen. Die Mohrenköpfe auf Backpapier setzen, bis die Glasur vollständig ausgehärtet ist.
Notes
- Lagere die Mohrenköpfe in einer luftdichten Dose bei kühler Raumtemperatur; der Kühlschrank lässt die Glasur schwitzen und ist daher zu vermeiden.
- Für perfekt stabile Tuffs ist die Siruptemperatur von exakt 115°C entscheidend; verwende unbedingt ein Zuckerthermometer, bevor du ihn langsam zum Eischnee gibst.
- Die Kuvertüre zum Dippen sollte die Temperatur von 30-32°C nicht überschreiten, da die Glasur sonst zu dick wird und beim Aushärten nicht schön glänzt.
- Serviere diese süße Köstlichkeit am besten zu einem kräftigen Espresso oder verwende sie als elegante Dekoration für Eiskreationen.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 45 g)
- Calories: 192
- Sodium: 20mg
- Fat: 6.0g
- Saturated Fat: 5.0g
- Trans Fat: 0g
- Protein: 33.0g





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