Dieses Japanisches Milchbrot ist so unglaublich weich, dass man es fast streicheln möchte. Es duftet nach Komfort und Kindheit, ein Bissen davon lässt alle Sorgen vergessen. Bereiten Sie sich auf eine kulinarische Wolke vor, die Ihre Brotwelt auf den Kopf stellen wird.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine erste Laibe kläglich scheiterte. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen, denn dieses Rezept ist die gelingsichere Anleitung zum perfekten, fluffigen Japanisches Milchbrot, das garantiert jeden zum Staunen bringt.
- Die Tangzhong-Methode klingt kompliziert, ist aber der Schlüssel zu einer einfachen, gelingsicheren und unglaublich fluffigen Krume, die tagelang frisch bleibt.
- Der dezente süße Geschmack kombiniert mit der reichen Milchnote macht dieses Brot ideal für süße und herzhafte Beläge gleichermaßen unwiderstehlich.
- Die ikonische, strahlend weiße und bauschige Form dieses Brotes ist ein echter Hingucker, der Eleganz auf jeden Frühstückstisch oder jedes Buffet bringt.
- Nutzen Sie es für Toast, Sandwiches oder als Basis für French Toast; dieses Brot bietet maximale Vielseitigkeit in der Küche und bleibt extrem soft.
Die Magie des Tangzhong: Warum dieses Japanisches Milchbrot so unvergleichlich ist
Viele Bäcker fragen sich, wie die Asiaten dieses scheinbar unmögliche Brot backen: außen zart gebräunt und innen so luftig, dass es fast fliegt. Das Geheimnis liegt in einer unscheinbaren Technik namens Tangzhong. Stellen Sie sich vor, Sie kochen einen kleinen Teil des Mehls mit Flüssigkeit zu einem dicken Brei, bevor es überhaupt zum Hauptteig hinzugefügt wird. Klingt nach Hexerei? Ist es aber nicht, es ist reine Physik.
Normalerweise bildet Mehl Gluten, indem es Wasser bindet. Beim Erhitzen im Tangzhong-Verfahren kann das Mehl jedoch deutlich mehr Wasser aufnehmen – bis zu doppelt so viel wie im rohen Zustand. Wenn Sie diesen vorgekochten Brei dann zum Hauptteig geben, fügen Sie im Grunde extra Feuchtigkeit hinzu, ohne dass der Teig zu nass und klebrig wird. Dadurch bleibt das Brot beim Backen unglaublich feucht und trocknet auch Tage später nicht aus. Es ist der Grund, warum Ihr gewöhnliches Toastbrot nach 24 Stunden hart wie ein Ziegelstein ist, dieses Japanisches Milchbrot aber immer noch nachgibt, wenn Sie es sanft drücken. Es ist der ultimative Anti-Trockenheits-Trick, den Sie in Ihrem Backrepertoire brauchen.
Japanisches Milchbrot vs. klassisches Weißbrot
Der Hauptunterschied liegt in der Textur und Haltbarkeit. Ein klassisches europäisches Weißbrot verlässt sich oft auf Fett (wie Butter) und Eier, um Weichheit zu erzielen. Es hat eine kräftigere Kruste und eine offenere, rustikalere Krume. Japanisches Milchbrot, oft als Shokupan bezeichnet, zielt auf die absolute Flauschigkeit ab. Die Kruste ist hauchdünn und die Krume ist so dicht und zart, dass sie sich wie Watte anfühlt. Durch die Verwendung von Tangzhong erreicht man diese Textur, ohne übermäßig viel Butter verwenden zu müssen. Die feine Süße stammt meistens von etwas Zucker und der reichhaltigen Milch. Es ist Brot, das eher einem briocheartigen Gebäck ähnelt, aber leichter und weniger reichhaltig ist. Es ist perfekt für süße Marmeladen, aber auch robust genug für ein herzhaftes Sandwich mit gegrilltem Hähnchen oder Rindfleisch.
Zutaten für Japanisches Milchbrot
Here’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Für den Tangzhong (Wasser-Mehl-Paste)Mehl und Wasser werden im Verhältnis 1:5 erhitzt, um die Stärke zu verkleistern; dies bildet die Basis für die Feuchtigkeit.
- Vollmilch (lauwarm)Verwenden Sie Vollmilch, da ihr Fettgehalt zur zusätzlichen Weichheit des fertigen Brotes beiträgt.
- Trockenhefe oder frische HefeStellen Sie sicher, dass Ihre Hefe frisch ist, da sie der Motor ist, der das Brot aufgehen lässt und die Textur entscheidend beeinflusst.
- ZuckerEine geringe Menge Zucker dient nicht nur dem Geschmack, sondern füttert auch die Hefe und fördert eine schöne Bräunung der Kruste.
- Mehl (Type 550 oder Brotkleber-Mehl)Mehl mit höherem Proteingehalt (mindestens 12%) liefert den nötigen Kleber für die perfekte elastische Textur des Teiges.
- SalzSalz ist essenziell für die Geschmacksbalance und hilft, die Aktivität der Hefe zu regulieren, wodurch der Teig nicht übermäßig schnell aufgeht.
- Ungesalzene Butter (weich)Die Butter wird erst spät in den Teig eingearbeitet, um Geschmeidigkeit und einen reichen Geschmack hinzuzufügen.
- Ei (zum Bestreichen)Ein verquirltes Ei sorgt für den klassischen, glänzenden Abschluss des fertigen japanischen Brotes.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
Zubereitung des Japanisches Milchbrot
Follow these simple steps to prepare this delicious dish:
Schritt 1: Tangzhong zubereiten und abkühlen lassen
Mischen Sie in einem kleinen Topf 25 g Mehl (etwa 2 EL) mit 125 ml Wasser. Erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie eindickt und die Konsistenz eines dicken Breis (ähnlich einem Pudding) erreicht. Dies dauert in der Regel 2 bis 3 Minuten. Nehmen Sie den Tangzhong vom Herd, decken Sie die Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, um eine Hautbildung zu vermeiden, und lassen Sie ihn auf Raumtemperatur abkühlen.
Schritt 2: Hauptteig kneten
Geben Sie die restlichen trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Hefe) in die Schüssel einer Küchenmaschine. Fügen Sie den abgekühlten Tangzhong, die lauwarme Milch und ein geschlagenes Ei hinzu. Kneten Sie den Teig bei niedriger Geschwindigkeit für etwa 5 Minuten, bis sich alles verbunden hat. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit und kneten Sie weitere 10 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Jetzt die weiche Butter in kleinen Stücken hinzufügen und kneten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist und der Teig den Fenstertest besteht (etwa weitere 5–8 Minuten).
Schritt 3: Erste Gehzeit und Falten
Formen Sie den Teig zu einer Kugel und legen Sie ihn in eine leicht geölte Schüssel. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für etwa 60 bis 90 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel, entgasen Sie ihn sanft und teilen Sie ihn in drei oder vier gleich große Stücke (je nachdem, ob Sie eine Kastenform oder eine lose Form wünschen).
Schritt 4: Formen und zweite Gehzeit
Rollen Sie jedes Teigstück zu einem Oval aus. Falten Sie die beiden äußeren Seiten zur Mitte hin und rollen Sie das Oval von der kurzen Seite fest auf, wie bei einer Schnecke. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen Teigstücken. Platzieren Sie die aufgerollten Teiglinge mit der Naht nach unten in einer eingefetteten Kastenform (etwa 25 x 10 cm). Decken Sie die Form locker ab und lassen Sie das Brot ein zweites Mal für etwa 45 bis 60 Minuten gehen, bis der Teig fast den Rand der Form erreicht hat.
Schritt 5: Backen und Veredeln
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Bestreichen Sie die Oberfläche des gegangenen Brotes sanft mit dem restlichen verquirlten Ei. Backen Sie das Japanisches Milchbrot für 25 bis 30 Minuten, bis es goldbraun ist und sich hohl anhört, wenn man darauf klopft. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, decken Sie sie mit Alufolie ab. Nehmen Sie das Brot sofort aus der Form und lassen Sie es vollständig auf einem Rost abkühlen, bevor Sie es anschneiden. Dies verhindert, dass die innere Struktur zusammenfällt.
Servieren Sie es in dicken Scheiben, leicht getoastet mit etwas Aufstrich oder als unschlagbares Basisbrot für Ihre Lieblingssandwiches für den perfekten finishing touch.
Notfallplan für Bäcker: Wenn der Teig nicht will
Ich habe einmal versucht, Brot zu backen, während ich Netflix schaute. Das Ergebnis? Ein harter, steinartiger Klumpen. Backen ist oft entspannend, aber es erfordert auch Aufmerksamkeit. Sollte Ihr Teig nach der ersten Stunde nicht merklich aufgegangen sein, gibt es einige schnelle Fehlerbehebungen.
Zunächst überprüfen Sie die Temperatur. War die Milch zu heiß? Wenn die Flüssigkeit die Hefe tötet (über 45 °C), passiert gar nichts mehr. Die Lösung: Versuchen Sie, 1 TL frische Hefe in einer kleinen Menge lauwarmen Wassers mit etwas Zucker aufzulösen und diese Mischung vorsichtig in den Teig zu kneten. Zweitens, ist Ihr Raum zu kalt? Im Winter oder in einer zugigen Küche kann die Hefe einschlafen. Stellen Sie die Schüssel in den ausgeschalteten Ofen mit einer Schüssel kochendem Wasser darunter. Die feucht-warme Umgebung ist ein Paradies für Hefepilze. Geben Sie dem Teig weitere 30 bis 45 Minuten Zeit in dieser Spa-Umgebung.
Japanisches Milchbrot aufbewahren und servieren
Einer der größten Vorteile des Shokupan ist seine hervorragende Haltbarkeit dank der Tangzhong-Methode. Bei korrekter Lagerung bleibt es drei bis vier Tage lang wunderbar weich.
Tipps zur optimalen Lagerung
Lassen Sie das Brot nach dem Backen unbedingt vollständig abkühlen. Schneiden Sie es nicht an, solange es noch warm ist, da dies die Textur zerstören kann. Lagern Sie es dann in einem luftdichten Beutel oder Behälter bei Raumtemperatur. Stellen Sie das Brot niemals in den Kühlschrank! Kalte Temperaturen lassen Stärke rekristallisieren, was zu dem gefürchteten „Altbacken-Effekt“ führt. Für eine längere Lagerung können Sie das Brot in Scheiben schneiden, einfrieren und bei Bedarf einzeln auftauen oder toasten. Es eignet sich hervorragend für die Gefriertruhe.
Serviervorschläge: Süß und Herzhaft
Dieses vielseitige japanische Brot kann alles ab. Für den süßen Genuss probieren Sie es als Basis für ein dekadentes French Toast, bei dem die Textur die Eiercreme perfekt aufnimmt. Oder genießen Sie es klassisch mit Butter und Ihrer liebsten Fruchtaufstrich. Für herzhafte Sandwiches ist es unschlagbar, da es sehr weich ist, aber nicht auseinanderfällt. Füllen Sie es mit dünn geschnittenem gebratenem Hähnchen, frischem Gemüse oder einem Rinderbraten-Sandwich. Die Leichtigkeit des Brotes kontrastiert wunderbar mit reichhaltigen Füllungen und macht jeden Bissen zu einem Vergnügen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Japanisches Milchbrot
Kann ich Vollmilch durch eine pflanzliche Alternative ersetzen?
Ja, Sie können Vollmilch durch Hafer- oder Sojamilch ersetzen. Beachten Sie jedoch, dass der hohe Fettgehalt der Vollmilch zur besonderen Weichheit beiträgt, die pflanzliche Milch möglicherweise leicht reduziert.
Was mache ich, wenn mein Tangzhong zu fest oder zu flüssig ist?
Wenn er zu fest ist, fügen Sie tröpfchenweise etwas Wasser hinzu, während Sie ihn noch einmal kurz erhitzen. Wenn er zu flüssig ist, kochen Sie ihn einfach etwas länger, damit mehr Wasser verdunstet und die Paste die richtige Konsistenz erreicht.
Warum muss ich die Butter so spät in den Teig geben?
Fette verhindern die effiziente Bildung von Gluten. Wenn Sie die Butter erst hinzufügen, nachdem sich das Glutennetzwerk bereits gebildet hat, erhalten Sie einen stärkeren, elastischeren Teig und ein feineres Endprodukt.
Wie erkenne ich, dass das Japanisches Milchbrot fertig gebacken ist?
Das Brot sollte eine Innentemperatur von etwa 93 °C bis 96 °C erreichen. Optisch ist es leicht goldbraun; wenn Sie darauf klopfen, sollte es einen hohlen Klang erzeugen.
Kennen Sie diesen Moment? Sie beißen in ein gewöhnliches Brot, und es ist… nun ja, es ist Brot. Es erfüllt seinen Zweck. Aber dann, eines Tages, erleben Sie dasJapanisches Milchbrot. Es ist, als hätten die Bäcker in Tokio die Schwerkraft besiegt und Wolken in eine Kastenform gebacken. Dieses Brot ist nicht einfach nur weich; es ist federleicht, fast ätherisch. Es ist das kulinarische Äquivalent eines Kuscheltiers, aber man darf es essen.
Die Wissenschaft der Flauschigkeit: Das Geheimnis des Tangzhong
Bevor wir uns in die tiefen Schüsseln und den Duft von Hefe stürzen, müssen wir das Geheimnis lüften, warum dieses Hokkaido-Brot alle anderen Brote in den Schatten stellt: die Tangzhong-Methode. Ich nenne es gerne den „asiatischen Zaubertrick für maximale Weichheit“. Normalerweise mischen Sie Mehl und Flüssigkeit einfach zusammen. Beim Tangzhong-Verfahren kochen Sie jedoch einen kleinen Teil des Mehls mit der Flüssigkeit (in unserem Fall Milch) zu einer Art Pudding, einer dicken Paste. Dadurch verkleistert die Stärke im Mehl bereits vor dem eigentlichen Knetvorgang.
Was passiert dabei? Diese vorverkleisterte Stärke kann später im Teig viel mehr Wasser binden – bis zum Doppelten ihres Gewichts! Das Ergebnis ist ein extrem feuchter Teig, der beim Backen wunderbar aufgeht und selbst nach Tagen noch unglaublich frisch und weich bleibt. Es ist diese feine Balance zwischen Feuchtigkeit und Struktur, die das japanische Milchbrot Shokupan zu einem globalen Phänomen gemacht hat. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, bekommen Sie ein nettes Brot, aber keinJapanisches Milchbrot, das Ihnen die Socken auszieht.
Zutaten für das perfekte Flaumbrot
Die Magie dieses Brotes liegt oft in der Einfachheit der Zutaten. Qualität zählt hier mehr als Quantität. Stellen Sie sicher, dass Ihre Milch frisch und Ihre Butter weich ist. Für die Tangzhong-Paste benötigen Sie nur zwei Dinge, aber sie bilden das Fundament unserer luftigen Kreation.
Für die Tangzhong-Paste (der Schlüssel zur Weichheit):
- 25 g Weizenmehl (Typ 550 oder ähnlich)
- 125 ml Kuhmilch (oder eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch)
Für den Hauptteig:
- 350 g Weizenmehl (Typ 550)
- 5 g Trockenhefe (oder 15 g frische Hefe)
- 60 g Zucker
- 5 g Salz
- 80 ml Milch (lauwarm)
- 1 großes Ei (Größe L), leicht verquirlt
- 40 g weiche, ungesalzene Butter
- Die gesamte zubereitete Tangzhong-Paste
Für den Glanz (optional):
- 1 Eigelb, verquirlt mit 1 EL Milch
Schritt-für-Schritt zur Wolkenbäckerei
Dieser Prozess erfordert etwas Geduld, aber glauben Sie mir, das Ergebnis ist jeden Augenblick des Wartens wert. Wir teilen die Zubereitung in vier einfache Phasen: die Tangzhong-Herstellung, das Kneten, die magischen Ruhezeiten und das Backen.
Phase 1: Die Tangzhong-Vorbereitung
In einem kleinen Topf mischen Sie das Mehl und die 125 ml Milch gründlich, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind. Erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren. Rühren Sie so lange, bis die Mischung eindickt und beim Ziehen des Löffels Spuren hinterlässt – das passiert bei etwa 65 °C. Nehmen Sie die Paste vom Herd und bedecken Sie sie direkt mit Frischhaltefolie, um eine Hautbildung zu verhindern. Lassen Sie die Tangzhong-Paste unbedingt auf Raumtemperatur abkühlen. Eine heiße Paste würde die Hefe im Hauptteig sofort unwirksam machen.
Phase 2: Kneten – Die wahre Geduldsprobe
Geben Sie in die Schüssel Ihrer Küchenmaschine (oder eine große Rührschüssel) das Mehl, den Zucker, das Salz und die Trockenhefe. Mischen Sie die trockenen Zutaten kurz. Fügen Sie nun die lauwarme Milch, das verquirlte Ei und die abgekühlte Tangzhong-Paste hinzu. Verkneten Sie alles auf niedriger Stufe, bis sich ein grober Teig bildet, der sich langsam von den Seiten löst. Sobald dies der Fall ist, kneten Sie den Teig etwa 10 Minuten weiter.
Fügen Sie erst jetzt die weiche Butter in kleinen Stücken hinzu. Kneten Sie den Teig weitere 10 bis 15 Minuten, bis er glatt, elastisch und nicht mehr klebrig ist. Der Teig ist perfekt, wenn er den „Fensterscheibentest“ besteht: Wenn Sie ein kleines Stück Teig vorsichtig ziehen, sollte es so dünn werden, dass Licht hindurchscheint, ohne sofort zu reißen. Diese perfekte Glutenentwicklung garantiert die später gewünschte zarte Textur desJapanisches Milchbrot.
Phase 3: Gehzeit und Formung
Formen Sie den Teig zu einer Kugel und legen Sie ihn in eine leicht geölte Schüssel. Bedecken Sie die Schüssel und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für etwa 60 bis 90 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (erste Gehzeit). Wenn die Küche kalt ist, dauert es oft länger, also richten Sie sich nach dem Volumen, nicht nach der Uhr. Nach der ersten Gehzeit schlagen Sie die Luft vorsichtig aus dem Teig. Teilen Sie den Teig in drei oder vier gleich große Stücke, je nachdem, welche Form Ihr fertiges Brot haben soll.
Rollen Sie jedes Teigstück zu einem Rechteck aus. Falten Sie die oberen und unteren Enden zur Mitte hin, sodass ein kleines Päckchen entsteht. Dann rollen Sie das Päckchen von der kurzen Seite her fest auf. Legen Sie diese aufgerollten Teiglinge nebeneinander in eine gefettete Kastenform (ca. 25×10 cm). Decken Sie die Form ab und lassen Sie das Brot ein zweites Mal gehen (zweite Gehzeit) – diesmal etwa 30 bis 45 Minuten, bis der Teig fast über den Rand der Form hinausragt. Heizen Sie in der Zwischenzeit den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.
Phase 4: Backen und Vollendung
Bestreichen Sie das aufgegangene Brot vorsichtig mit der Eigelb-Milch-Mischung für den schönen goldenen Glanz. Schieben Sie das Japanisches Milchbrot für etwa 25 bis 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Überwachen Sie die Bräunung; wenn die Oberfläche zu schnell dunkel wird, decken Sie das Brot nach etwa 15 Minuten mit Alufolie ab. Sobald das Brot goldbraun ist und hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft, ist es fertig. Nehmen Sie das Brot sofort aus der Form und lassen Sie es auf einem Gitterrost vollständig abkühlen. Widerstehen Sie dem Drang, es sofort anzuschneiden! Nur vollständig abgekühltes Hokkaido-Brot behält seine spektakuläre Weichheit und Struktur. Wenn Sie es warm anschneiden, fällt es leicht zusammen, und das wäre eine echte Schande nach all der Mühe.
Warum Japanisches Milchbrot die Backwelt erobert hat
Manchmal sind die größten kulinarischen Erfindungen die, die uns Komfort und Nostalgie bieten. Shokupan, wie es in Japan genannt wird, ist seit Jahrzehnten ein Grundnahrungsmittel in japanischen Haushalten. Doch erst durch die Entdeckung der Tangzhong-Technik im Westen erlangte dieses Brot seinen Superstar-Status. Viele Brotsorten werden schnell trocken und bröselig, oft schon am nächsten Tag. Das Geheimnis des Japanisches Milchbrot liegt darin, dass es seine Feuchtigkeit viel länger hält, was es zum idealen Kandidaten für Toast, Sandwiches mit herzhaftem Hühnchen oder einfach als Begleitung zum Frühstückskaffee macht.
Die Bedeutung der Ruhezeit für die Textur
Gerade bei Hefeteigen spielt die Zeit eine entscheidende Rolle. Das Kneten allein reicht nicht aus; die Gehzeit ist ebenso wichtig für das Aroma und die Konsistenz. Wenn der Teig zu schnell und bei zu hoher Temperatur geht, entwickelt er nicht das volle Aroma. Geduld bei der ersten und zweiten Gehzeit sorgt dafür, dass sich die Hefe langsam und gleichmäßig entwickelt. Dies schafft die feine, gleichmäßige Porenstruktur, die für das ikonische „Flauschgefühl“ des Hokkaido-Brotes verantwortlich ist. Wenn Sie ungeduldig sind, ist es ratsam, den Teig an einem leicht wärmeren Ort zu lagern, aber vermeiden Sie direkte Hitze, die die Hefe überfordert.
FAQ zum Hokkaido-Brot
Viele Bäcker, die sich zum ersten Mal an dieses japanische Meisterwerk wagen, haben Fragen. Hier beantworten wir die häufigsten Zweifel, damit Ihr Backversuch zum vollen Erfolg wird und das Japanisches Milchbrot genau so perfekt gelingt, wie Sie es sich vorstellen.
Kann ich Vollkornmehl verwenden?
Theoretisch ja, aber für die authentische, extrem zarte Textur des Milchbrots ist weißes Weizenmehl (Typ 550) ideal. Vollkornmehl enthält mehr Kleie, die die Glutenentwicklung hemmt, was die gewünschte Leichtigkeit und Flauschigkeit deutlich reduzieren würde.
Was mache ich, wenn mein Teig zu klebrig ist?
Wenn der Teig nach 15 Minuten Kneten immer noch stark an den Händen klebt, fügen Sie teelöffelweise etwas Mehl hinzu. Klebrig am Anfang ist normal, aber er sollte sich nach dem Kneten leicht von der Schüssel lösen und eine seidige Textur haben. Der Fensterscheibentest ist hier der beste Indikator für die richtige Konsistenz des Japanisches Milchbrot.
Ist es möglich, die Milch durch Wasser zu ersetzen?
Sie können einen Teil der Milch durch Wasser ersetzen. Allerdings trägt die Milch nicht nur zur Feuchtigkeit bei, sondern auch zum reichen Geschmack und der zarten, goldbraunen Kruste. Für das echte und cremige Gefühl, das Japanisches Milchbrot bietet, sollten Sie bei der Verwendung von Milch bleiben.
Perfecting the Cooking Process

Für maximale Effizienz beginnen Sie immer mit der Tangzhong-Paste; diese muss vollständig abkühlen, während Sie die trockenen Zutaten abmessen. Kneten Sie den Hauptteig lang genug, um die Glutenstruktur zu maximieren – der Fensterscheibentest ist hier Ihr Freund – bevor Sie die Butter hinzufügen. Halten Sie die Gehzeiten warm und feucht, um eine schöne Volumenverdopplung zu gewährleisten.
Add Your Touch
Experimentieren Sie mit Füllungen, wie einer leichten Zimt-Zucker-Füllung oder Schokoladenstückchen, die Sie vor dem Aufrollen der Teiglinge einarbeiten. Für eine herzhaftere Variante reduzieren Sie den Zucker auf 30 Gramm und fügen Sie Kräuter wie Thymian oder getrocknete Zwiebeln zum Teig hinzu. Sie können auch einen Teil der Milch durch Kokosmilch ersetzen, um ein exotisches Aroma zu erzielen.
Storing & Reheating
Bewahren Sie das Japanisches Milchbrot bei Raumtemperatur in einem luftdichten Beutel auf, es bleibt so bis zu vier Tage frisch. Vermeiden Sie den Kühlschrank, da er das Brot schneller austrocknen lässt. Zum Aufwärmen toasten Sie Scheiben leicht oder erwärmen Sie das ganze Brot kurz (5 Minuten) im 150 °C warmen Ofen, um die Flauschigkeit wiederherzustellen.
Ich erinnere mich noch gut, wie meine Nachbarn dachten, ich hätte einen neuen Job in einer Bäckerei, als ich ihnen zum ersten Mal dieses Brot schenkte. Es war weg, bevor die Butter geschmolzen war – ein voller Erfolg, der jedes Mal für große Freude sorgt.
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Achten Sie darauf, dass die Hefe nicht direkt mit dem Salz in Kontakt kommt, bevor die Flüssigkeit hinzugefügt wird, da Salz die Hefeaktivität hemmen kann.
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Messen Sie die Zutaten exakt mit einer Küchenwaage ab, besonders das Mehl, da das Volumen je nach Schüttdichte stark variieren kann.
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Nutzen Sie die „Stretch and Fold“-Technik während der ersten Gehzeit, um die Glutenentwicklung ohne übermäßiges Kneten zu fördern, wenn Sie von Hand arbeiten.
Fazit zum Japanischen Milchbrot
Das Japanische Milchbrot, oder Shokupan, ist weit mehr als nur ein einfaches Toastbrot; es ist eine Offenbarung der Backkunst. Wir haben gelernt, dass der Schlüssel zur unwiderstehlichen Weichheit und Zartheit in der traditionellen Tangzhong-Methode liegt. Obwohl der Prozess etwas Zeit und Geduld erfordert, besonders beim Kneten des geschmeidigen Teiges, belohnt das Ergebnis jeden Aufwand. Es ist entscheidend, die Ruhezeiten einzuhalten und den Teig ausreichend zu entwickeln, um diese einzigartige Textur zu erzielen. Wenn Sie diese Schritte befolgen, halten Sie bald ein perfekt goldenes, luftiges Japanisches Milchbrot in den Händen, das garantiert alle anderen Brote in den Schatten stellt und Ihnen einen Hauch von Tokio an den Frühstückstisch bringt.
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Japanisches Milchbrot
Unser japanisches Milchbrot: unwiderstehlich weich dank der Tangzhong-Methode und intensiven Knetens! Das beste Brioche-Erlebnis, jetzt mit genauer Anleitung und Nährwertangaben.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings
Ingredients
- Weizenmehl (Typ 550 oder 405) – 400 g
- Milch (lauwarm) – 150 ml
- Frische Hefe – 20 g
- Zucker – 50 g
- Butter (zimmerwarm) – 40 g
- Salz – 5 g (ca. 1 Teelöffel)
- Ei (Größe M) – 1
- Für den Tangzhong (Kochstück): Wasser – 50 ml
Instructions
- Step 1: Zuerst das Tangzhong (Kochstück) herstellen. Hierfür 20 g des Mehls und die 50 ml Wasser in einem kleinen Topf verrühren und unter Rühren erhitzen, bis eine dicke, puddingartige Paste entsteht (ca. 65°C). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Step 2: Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit dem restlichen Mehl, dem Zucker, dem Salz, dem Ei und dem abgekühlten Tangzhong in eine große Schüssel geben. Den Teig 10 Minuten lang kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Nun die zimmerwarme Butter hinzufügen und weitere 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und sehr elastisch ist.
- Step 3: Den Teig zu einer Kugel formen, die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort für etwa 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (erste Gare).
- Step 4: Den aufgegangenen Teig leicht entgasen und in 3 bis 4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Rechteck ausrollen, die langen Seiten zur Mitte falten und dann von der kurzen Seite her fest aufrollen. Die Teigrollen mit der Naht nach unten in eine gefettete Kastenform (ca. 25 cm) legen.
- Step 5: Die Kastenform erneut abdecken und den Teig für die zweite Gare 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis er fast den Rand erreicht. Optional mit Milch oder einer Eistreiche bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.
Notes
- Um die typische Weichheit zu bewahren, lagern Sie das abgekühlte Milchbrot in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur; es hält sich so bis zu drei Tage frisch.
- Sollte das Brot am zweiten Tag leicht trocken wirken, frischen Sie einzelne Scheiben mit einem 10-sekündigen Durchgang in der Mikrowelle oder kurz im Ofen, leicht mit Wasser besprüht, wieder auf.
- Genießen Sie das fluffige Milchbrot pur oder leicht getoastet mit gesalzener Butter und hochwertiger Marmelade als süße Ergänzung zum Frühstück oder zur Kaffeezeit.
- Der Schlüssel zur extrem weichen Textur liegt in der Geduld beim Kneten: Fügen Sie die Butter erst hinzu, wenn der Teig glatt ist, und kneten Sie danach weitere 10 Minuten, bis er den Fenstertest besteht.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe (ca. 85g)
- Calories: 235
- Sodium: 250mg
- Fat: 5.5g
- Saturated Fat: 3.5g
- Trans Fat: 0g
- Protein: 8g
FAQs
Was macht Japanisches Milchbrot so unglaublich weich?
Das Geheimnis hinter der himmlischen Weichheit dieses Brotes liegt in der traditionellen Tangzhong-Methode. Hierbei kochen wir einen kleinen Teil des Mehls und der Flüssigkeit zu einer Art dickflüssigen Paste, einem sogenannten Mehlbrei. Dieser Brei bindet Feuchtigkeit, die beim Backen nicht verdampft. Wenn Sie diesen feuchten Brei dem restlichen Teig hinzufügen, bleibt das Japanische Milchbrot auch nach Tagen extrem zart und saftig. Es ist sozusagen der natürliche Feuchtigkeitsspeicher, der Brioche alt aussehen lässt und dafür sorgt, dass jeder Bissen auf der Zunge zergeht.
Wie lagere ich Japanisches Milchbrot am besten, um es frisch zu halten?
Japanisches Milchbrot sollte unbedingt luftdicht und bei Raumtemperatur gelagert werden. Vermeiden Sie den Kühlschrank, da die Kälte die Stärke im Brot schneller auskristallisieren lässt, was es schneller trocken macht. Wickeln Sie das abgekühlte Brot fest in Frischhaltefolie ein und legen Sie es zusätzlich in einen verschließbaren Beutel oder eine Brotdose. Wenn Sie das Brot länger als zwei Tage aufbewahren möchten, empfehle ich, es in Scheiben geschnitten einzufrieren. Kurz auftoasten nach dem Auftauen holt die Frische sofort zurück und erhält die wunderbare Textur.
Kann ich das Rezept für Japanisches Milchbrot auch mit Vollkornmehl zubereiten?
Technisch gesehen ja, aber es ist wichtig zu wissen, dass Vollkornmehl deutlich mehr Ballaststoffe und gröbere Partikel enthält. Dies verhindert die typische leichte, federnde Textur, für die das original Japanische Milchbrot bekannt ist. Wenn Sie Vollkorn verwenden, müssen Sie die Flüssigkeitsmenge erhöhen, da Vollkornmehl mehr Wasser aufnimmt. Beginnen Sie mit 10% mehr Milch im Tangzhong und im Hauptteig. Seien Sie jedoch darauf vorbereitet, dass das Endprodukt dichter und weniger luftig sein wird als das klassische Shokupan, aber dennoch einen guten Geschmack bietet.
Welche Fehler sollte ich beim Backen von Japanischem Milchbrot unbedingt vermeiden?
Der häufigste Fehler ist Ungeduld beim Kneten und Ruhen. Dieser Hefeteig muss sehr lange geknetet werden (oft 15 bis 20 Minuten), bis er den sogenannten Fenstertest besteht – das heißt, er dehnt sich so dünn aus, dass Licht durchscheint. Auch die Gehzeit muss unbedingt eingehalten werden, meistens in einer warmen Umgebung. Ein weiterer typischer Fehler ist das Weglassen der Tangzhong-Methode; ohne sie wird das Brot trocken. Verwenden Sie stets frische Hefe und achten Sie darauf, dass Ihre Milch lauwarm, aber nicht heiß ist, damit die Hefekulturen optimal arbeiten können.





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