Wenn der Duft von gerösteten Nüssen durch die Küche zieht, weiß man: Die Weihnachtszeit ist da! Diese klassischenHaselnussplätzchensind nicht nur ein Genuss, sondern auch eine wunderbare Reise in die Kindheit. Vergessen Sie komplizierte Rezepte, denn diese Taler sind kinderleicht und schmecken einfach himmlisch – knusprig außen, zart innen, mit dem unvergleichlichen Aroma frisch gemahlener Haselnüsse.
- Dieses einfache Mürbeteigrezept garantiert perfekte Konsistenz, sodass die Kekse beim Backen ihre wunderschöne Form behalten und nicht zerfließen.
- Das intensive, nussige Aroma wird durch frisch geröstete Haselnüsse maximiert, was diesen Plätzchen ihren unverwechselbaren, tiefen Geschmack verleiht.
- Dank der schnellen Vorbereitung und der einfachen Dekoration eignen sich diese Plätzchen hervorragend für spontane Backaktionen mit der ganzen Familie.
- Sie sind extrem vielseitig und lassen sich hervorragend mit Zimt, Vanille oder feiner Zitronenschale variieren, um immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu schaffen.
Die Magie der Haselnussplätzchen: Eine kulinarische Zeitreise
Kennen Sie das? Es ist der dritte Advent, draußen tanzen die Schneeflocken (zumindest in meiner Fantasie, hier in der Stadt regnet es meistens), und die Backfee in Ihnen erwacht. Für mich warenHaselnussplätzchenschon immer der Inbegriff der Gemütlichkeit. Aber nicht irgendeine Variante! Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich versuchte, Mürbeteig zu kneten. Ich war etwa acht Jahre alt, und meine Motivation war rein monetärer Natur: Meine Mutter versprach mir 50 Cent pro essbarem Plätzchen. Das Ergebnis war ein Desaster – eine Krümelwüste, die eher an Vogelfutter erinnerte als an festliches Gebäck.
Glücklicherweise habe ich seitdem einige Teigkatastrophen hinter mich gebracht und dabei das Geheimnis des perfekten Nussgebäcks entschlüsselt. Das Schöne an diesen Haselnuss-Talern ist ihre unaufgeregte Perfektion. Sie brauchen keine komplizierten Glasuren oder fünf Stunden Kühlzeit. Sie sind ehrlich, bodenständig und, seien wir mal ehrlich, meistens schon vor Dezemberabend aufgegessen. Wir sprechen hier von Keksen, die so intensiv schmecken, dass sie fast eine eigene Kategorie der Aromatherapie darstellen. Der Duft allein könnte eine ganze Familie aus dem Winterschlaf reißen.
Wenn Sie also nach einem Rezept suchen, das Ihnen garantiert ein Lächeln ins Gesicht zaubert und Ihre Nachbarn neidisch macht, dann sind Sie hier richtig. Wir tauchen tief in die Welt des Nuss-Mürbeteigs ein und stellen sicher, dass Ihr Backblech am Ende nicht von steinharte Keks-Monstern, sondern von zarten, mürben Kunstwerken geziert wird. Der Schlüssel liegt in der Qualität der Nüsse und der richtigen Temperaturführung – und natürlich in einer Prise Backliebe, die in keiner Küche fehlen darf.
Die Kunst der Haselnussauswahl und des Röstens
Bevor wir uns in die Mehlschlacht stürzen, reden wir über die Hauptdarsteller: die Haselnüsse. Kaufen Sie bitte keine fertig gemahlenen Nüsse, die seit Frühlingsfest im Supermarktregal vor sich hinsiechen. Frische macht hier den Unterschied zwischen einem “ganz netten” Keks und einem “Heilige Makrele, das ist der beste Keks meines Lebens!”-Erlebnis. Rohe Haselnüsse enthalten oft noch eine leichte Bitterkeit. Um das volle Aroma freizusetzen und diese Bitterstoffe zu eliminieren, müssen wir sie rösten.
Breiten Sie die ganzen oder grob gehackten Haselnüsse auf einem Backblech aus und rösten Sie sie bei etwa 170°C für 8 bis 12 Minuten. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen – das passiert schneller, als man “Vanillekipferl” sagen kann. Sobald sie golden sind und intensiv duften, nehmen Sie sie heraus. Der nächste Schritt ist optional, aber wärmstens empfohlen: Reiben Sie die noch warmen Nüsse in einem sauberen Küchenhandtuch. Dadurch löst sich die braune, leicht bittere Haut. Erst dann mahlen Sie die Nüsse fein. Dieses kleine Extra an Mühe zahlt sich geschmacklich exponentiell aus und ist der Geheimtipp für perfekteHaselnussplätzchen.
Der perfekte Mürbeteig: Kalt muss er sein, sonst gibt’s Chaos
Mürbeteig hat eine einfache Regel: Halten Sie ihn kühl! Warme Hände und warme Küchen sind der Erzfeind der Mürbheit. Sobald die Butter zu warm wird, beginnt das Gluten im Mehl, sich zu stark zu entwickeln. Die Folge? Zähe, harte Kekse, die man eher als Wurfgeschosse denn als Gebäck bezeichnen könnte. Wir wollen aber zarte, zerbrechliche Taler, die auf der Zunge schmelzen. Daher ist es entscheidend, alle Zutaten, insbesondere die Butter, gut gekühlt zu verwenden.
Beginnen Sie damit, die kalte Butter in kleine Würfel zu schneiden. Arbeiten Sie dann das Mehl und die Haselnüsse zügig ein. Viele Bäcker schwören auf das “Sandeln” – die Mischung von Butter, Mehl und Zucker, bis sie die Konsistenz von feuchtem Sand erreicht. Dieser Schritt verhindert, dass die Butter Klumpen bildet und gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung. Erst ganz zum Schluss kommt das Ei hinzu, das als Bindemittel dient. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er gerade zusammenhält. Überkneten ist strengstens verboten!
Warum die Ruhezeit so wichtig ist
Sobald der Teig fertig ist, wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie und verbannen ihn für mindestens eine Stunde, idealerweise zwei Stunden, in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar. Während der Ruhezeit können sich die Butterpartikel wieder verfestigen und das Gluten entspannen. Das Ergebnis ist ein Teig, der sich wunderbar ausrollen lässt, ohne zu kleben, und der seine Form im Ofen perfekt beibehält. Wenn Sie es eilig haben, können Sie den Teig für etwa 30 Minuten ins Gefrierfach legen, aber Vorsicht: Er sollte nicht steinhart gefrieren.
Ein kleiner Trick: Rollen Sie den Teig direkt zwischen zwei Lagen Backpapier aus, bevor Sie ihn kühlen. Das spart Zeit und verhindert, dass Sie später viel Mehl verwenden müssen, was den Teig unnötig trocken macht. Rollen Sie ihn auf die gewünschte Dicke (etwa 3–4 mm) aus und legen Sie die ganze Teigplatte auf das Backpapier in den Kühlschrank. Nach dem Kühlen können Sie sofort mit dem Ausstechen derHaselnussplätzchenbeginnen, ohne dass der Teig durch langes Hantieren warm wird.
Zubereitung der Haselnussplätzchen
Vorbereitung und Backtemperaturen
Die Backtemperatur ist für Mürbeteiggebäck entscheidend. Wir wollen ein helles, mürbes Plätzchen, kein dunkles, hartes Brot. Heizen Sie den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Es ist wichtig, die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu backen und genügend Abstand zwischen ihnen zu lassen, auch wenn sie kaum aufgehen. Das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung.
Wenn Sie die ausgestochenen Plätzchen auf das Blech legen, versuchen Sie, sie so schnell wie möglich zu verarbeiten. Falls Ihre Küche besonders warm ist, kühlen Sie das Backblech notfalls für 10 Minuten vor dem Backen im Kühlschrank. Das garantiert den “Schock”-Effekt beim Eintritt in den Ofen, sodass die Form stabil bleibt. Nach etwa 10 bis 14 Minuten sind dieHaselnussplätzchenfertig, wenn die Ränder leicht golden sind. Sie sollten in der Mitte noch relativ weich erscheinen, da sie beim Abkühlen nachhärten.
Zutaten für Haselnussplätzchen
Hier’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Weizenmehl (Type 405 oder 550)Die Basis unseres Teigs; stellen Sie sicher, dass es gesiebt ist, um eine luftige Textur zu gewährleisten.
- Geröstete und fein gemahlene HaselnüsseDer wichtigste Geschmacksträger; verwenden Sie frisch geröstete Nüsse für das beste Aroma.
- Ungesalzene Butter (sehr kalt)Sorgt für die Mürbheit des Gebäcks; sie muss unbedingt eiskalt und gewürfelt sein.
- Feiner PuderzuckerFügt Süße hinzu und löst sich schneller auf als Kristallzucker, was den Teig geschmeidiger macht.
- Ein großes Ei (Größe M)Dient als wichtiges Bindemittel; verwenden Sie es zimmerwarm, damit es sich besser in den kalten Teig integriert.
- Peach Nectar With Vanilla-Vanille-ExtraktEin Hauch von Vanille intensiviert das nussige Aroma und rundet den Geschmack perfekt ab.
- Eine Prise SalzEssentiell, um die Süße auszugleichen und die nussigen Noten hervorzuheben.
- Zitronenabrieb (optional)Verleiht den Plätzchen eine frische Note; verwenden Sie nur die gelbe Schale einer Bio-Zitrone.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
How to Make Haselnussplätzchen
Follow these simple steps to prepare this delicious dish:
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Vorbereitung der trockenen Zutaten und Butter
Heizen Sie den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. In einer großen Schüssel vermischen Sie Mehl, die fein gemahlenen Haselnüsse, Puderzucker, Salz und optional den Zitronenabrieb. Geben Sie die eiskalten Butterwürfel hinzu und verarbeiten Sie die Mischung schnell mit den Fingerspitzen oder in einer Küchenmaschine zu einer sandigen, krümeligen Masse.
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Teig kneten und kühlen
Fügen Sie das Ei und den Vanille-Extrakt hinzu. Kneten Sie den Teig nur kurz, bis er sich gerade zu einem Ball formen lässt; vermeiden Sie langes Kneten. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit die Butter fest wird und der Teig sich entspannen kann.
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Ausrollen und Ausstechen der Plätzchen
Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 3 bis 4 mm dick aus. Stechen Sie mithilfe von Ausstechformen die Plätzchen aus. Sammeln Sie Teigreste, kneten Sie sie kurz zusammen und kühlen Sie sie erneut, bevor Sie sie weiterverarbeiten.
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Backen der Haselnussplätzchen
Legen Sie die ausgestochenenHaselnussplätzchenauf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Backen Sie sie im vorgeheizten Ofen für 10 bis 14 Minuten. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Sie sollten nicht zu dunkel werden, um ihre Zartheit zu bewahren.
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Abkühlen und optionales Verzieren
Lassen Sie die Plätzchen nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen, um vollständig auszukühlen. Optional können Sie die abgekühlten Plätzchen mit Puderzucker bestreuen oder eine Hälfte in geschmolzene Kuvertüre tauchen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen.
Servieren Sie die fertigen Haselnussplätzchen zu einer Tasse heißem Kaffee oder Tee für den perfekten vorweihnachtlichen Genuss.
Lagerung und Kreative Variationen
Gut verpackteHaselnussplätzchenhalten sich in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort problemlos drei bis vier Wochen. Wichtig ist, dass Sie die Plätzchen erst vollständig abkühlen lassen, bevor Sie sie lagern. Werden sie noch warm in die Dose gepackt, entsteht Kondenswasser, was sie schnell weich und ungenießbar macht – und das wäre wirklich eine Schande nach all der Arbeit.
Geschmackstuning für Nuss-Enthusiasten
Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Wenn Sie das nussige Aroma noch intensivieren möchten, ersetzen Sie einen Teil des Weizenmehls (etwa 50 g) durch fein gemahlenes Dinkelmehl, das dem Teig eine leicht herzhaftere Note verleiht. Für eine schokoladige Variante können Sie 2 Esslöffel hochwertiges Kakaopulver zum trockenen Mehl hinzufügen. Achten Sie in diesem Fall darauf, möglicherweise einen Teelöffel mehr Flüssigkeit (z.B. Milch oder einen Spritzer Orangensaft) hinzuzufügen, da Kakao Feuchtigkeit bindet. Oder wie wäre es mit einer Prise gemahlenem Kardamom? Das verleiht dem Gebäck eine orientalische Würze, die fantastisch mit Haselnüssen harmoniert und die Festlichkeit der Kekse unterstreicht.
Die Dekoration: Einfachheit siegt
Während viele Plätzchen aufwendige Dekorationen verlangen, glänzenHaselnussplätzchenoft gerade durch ihre Schlichtheit. Ein Hauch Puderzucker, der wie frisch gefallener Schnee aussieht, ist oft alles, was nötig ist. Wenn Sie jedoch kreativ werden möchten, können Sie vor dem Backen eine ganze Haselnuss in die Mitte jedes Plätzchens drücken oder die Kekse nach dem Auskühlen mit einem dicken Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen. Dies verleiht nicht nur eine schöne Optik, sondern auch einen angenehmen säuerlichen Kontrast zur Süße des Mürbeteigs.
Egal, ob Sie sie schlicht lassen oder aufwendig verzieren: DieseHaselnussplätzchensind ein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Sie bringen Wärme, Duft und jede Menge Freude in die Küche. Also, legen Sie los – Ihre Nase und Ihr Magen werden es Ihnen danken!
Jedes Jahr, wenn die Temperaturen sinken und die Supermärkte beginnen, uns mit Zimt- und Nelkendüften zu bombardieren, weiß ich: Es ist Plätzchenzeit. Aber nicht irgendeine Plätzchenzeit. Es ist die Zeit der ultimativen Herausforderung: Wie backe ich die perfekte LadungHaselnussplätzchen, ohne dass meine Küche hinterher aussieht, als hätte eine Mehl-Explosion stattgefunden? Jahrelang kämpfte ich mit bröseligem Teig, verbrannten Rändern und Plätzchen, die geschmacklich eher nach Karton als nach Jahresendfeier schmeckten.
Die Nuss-Affäre: Warum diese Plätzchen unser Leben retten
Ich bin ein notorischer Küchenchaot. Wenn ich backe, dann verwandle ich den Raum in ein Schlachtfeld aus Puderzucker und geschmolzener Butter. Eines dieser katastrophalen Backabenteuer fand vor einigen Wintern statt. Ich hatte versucht, ein kompliziertes, dreistufiges Gebäck zu kreieren. Nach drei Stunden Nervenkrieg war das Ergebnis: ein Haufen verkohlter Zuckersteine und eine fast leere Teigschüssel. Frustriert suchte ich nach einem Rettungsanker – etwas Einfachem, Zuverlässigem, das nach Kindheit schmeckt. Und da war es: das einfache Rezept für diese zarten Nusskekse. Diese Plätzchen sind nicht nur köstlich; sie sind eine Therapie für gestresste Hobbybäcker. Sie beweisen, dass die besten Dinge im Leben oft die unkompliziertesten sind.
Die unschlagbare Kombination: Zutaten für das Glück
Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier nicht in exotischen Gewürzen, sondern in der Qualität der Basisprodukte. Ein Haselnussplätzchen steht und fällt mit der Frische der Nüsse und der Güte der Butter. Sparen Sie nicht an der Butter; sie ist das Rückgrat des Mürbeteigs und sorgt für die unvergleichliche Zartheit. Für die Zubereitung benötigen Sie lediglich Standard-Zutaten, die meistens ohnehin in der Vorratskammer stehen. Aber Achtung: Kaufen Sie ganze Haselnüsse und mahlen Sie diese frisch. Der Duft allein ist die Mühe wert und der Geschmack unendlich intensiver als bei fertigem Nussmehl.
Rezept: Klassische Haselnussplätzchen
Die Grundausstattung
- 250 g weiche Butter
- 120 g Puderzucker (gesiebt)
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Teelöffel Vanille-Extrakt (alkoholfrei) oder Vanillezucker
- 200 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
- 300 g Weizenmehl (Type 405)
- Optional: Etwas Eiweiß zum Bestreichen und ganze Haselnüsse zur Dekoration
Der Teig-Tango: Kneten, Kühlen, Ausstechen
Beginnen Sie damit, die Butter cremig aufzuschlagen, bis sie fast weiß ist. Das ist der Moment, in dem die Magie beginnt, denn so stellen Sie sicher, dass die Kekse später besonders mürbe werden. Geben Sie nun den Puderzucker, das Salz und den Vanille-Extrakt hinzu. Rühren Sie das Ei gründlich unter. In einer separaten Schüssel vermischen Sie die Haselnüsse mit dem Mehl und geben diese Mischung dann portionsweise zur feuchten Masse. Verkneten Sie alles zügig zu einem glatten Teig. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh!
Sobald der Teig fertig ist, formen Sie ihn zu einer Kugel, wickeln ihn in Frischhaltefolie und verbannen ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar! Ein kalter Mürbeteig lässt sich viel besser ausrollen und behält seine Form beim Backen. Währenddessen können Sie die Küche von der Mehlstaubwolke befreien. Sobald der Teig hart ist, rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick aus. Stechen Sie klassische Formen aus – Rauten, Sterne oder kleine Kreise funktionieren immer gut.
Bäckertipps: Für goldbraune Perfektion
Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie die ausgestochenenHaselnussplätzchenauf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wenn Sie möchten, können Sie die Plätzchen jetzt mit etwas verquirltem Eiweiß bestreichen und eine halbe Haselnuss in die Mitte drücken. Das gibt nicht nur einen schönen Glanz, sondern verstärkt auch das nussige Aroma. Backen Sie die Plätzchen je nach Dicke etwa 10 bis 12 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen und lassen Sie sie vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Anschließend können sie mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokoglasur verziert werden.
Die Textur dieser Nussgebäcke ist das, was sie so unwiderstehlich macht: außen leicht knusprig, innen zartschmelzend. Sie sind die idealen Begleiter zu einer Tasse starkem Kaffee oder heißer Schokolade an einem kalten Nachmittag. Und weil diese Sorte so unkompliziert ist, können selbst Backanfänger schnell Erfolge feiern. Vermeiden Sie es, das Gebäck zu dunkel zu backen, da die gemahlenen Nüsse schnell bitter werden können. Die richtige Backzeit sorgt für den perfekten, milden Nussgeschmack.
The Accidental Discovery of Sunshine on a Plate

Diese einfache Variante der Nusskekse entdeckte ich, als ich in Omas altem Kochbuch blätterte, das ich beinahe in einem Anfall von Aufräumwahn entsorgt hätte. Das Rezept, handschriftlich und leicht vergilbt, versprach „die zartesten Plätzchen der Welt“ – und lieferte ab. Es war diese unerwartete Freude, die mich sofort in das Gebäck verliebt machte.
Perfecting the Cooking Process
Für maximale Effizienz bereiten Sie zuerst den Teig vor und geben ihm die notwendige Ruhezeit im Kühlschrank. Während der Teig kühlt, rösten und mahlen Sie die Haselnüsse und heizen den Ofen vor, um die Wartezeit optimal zu nutzen. So können Sie direkt mit dem Ausstechen und Backen beginnen, sobald der Teig formbar ist.
Add Your Touch
Wenn Sie möchten, ersetzen Sie einen Teil der Haselnüsse durch Mandeln oder Walnüsse, um dem Gebäck eine neue Geschmacksnuance zu geben. Ein kleiner Schuss Zitronenabrieb im Teig sorgt für eine frische Note. Auch eine Prise Kardamom oder Zimt verstärkt den weihnachtlichen Charakter dieser köstlichen Nussgebäcke.
Storing & Reheating
Bewahren Sie die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer luftdichten Metalldose auf; sie halten sich dort leicht vier bis sechs Wochen lang frisch. Zwischen die Schichten können Sie Backpapier legen, um ein Ankleben zu verhindern. Diese Kekse müssen nicht aufgewärmt werden, schmecken jedoch am zweiten Tag noch aromatischer.
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Rösten Sie die Haselnüsse vor dem Mahlen leicht in der Pfanne; dies intensiviert ihr Aroma und führt zu einem viel tieferen, nussigen Geschmackserlebnis im Gebäck.
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Verwenden Sie immer weiche, aber kühle Butter für den Mürbeteig, damit er sich gut verbindet, ohne dass Sie ihn zu lange bearbeiten müssen, was ihn zäh machen würde.
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Wenn der Teig nach dem Kühlen zu hart ist, lassen Sie ihn kurz bei Raumtemperatur liegen, bis er geschmeidig, aber immer noch kalt genug zum Ausrollen ist.
Meine Nichte weigert sich standhaft, andere Plätzchen zu essen, seit sie diese probiert hat. Das Lob eines Kindes ist die beste Bestätigung, dass dies wirklich die goldene Mitte der Weihnachtsbäckerei ist.
Conclusion for Haselnussplätzchen
DieHaselnussplätzchensind der unangefochtene Klassiker, der in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen darf. Ihre einfache Zubereitung und der unvergleichlich mürbe Teig, kombiniert mit dem intensiven Aroma frisch gemahlener Nüsse, machen sie zu einem Favoriten für die ganze Familie. Wir haben gelernt, dass der Schlüssel zum Erfolg in hochwertigen Zutaten und der Einhaltung der Kühlzeit liegt. Ob pur mit Puderzucker oder glasiert – diese kleinen Nusskekse bringen garantiert Sonne in die kalte Jahreszeit. Sie sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein wunderbares, stressfreies Backerlebnis, das selbst Küchenanfängern gelingt und die Weihnachtszeit versüßt.
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Haselnussplätzchen
Dieser perfekte Mürbeteig gelingt nur mit eiskalter Butter! Die Haselnussplätzchen werden wunderbar knusprig und intensiv nussig. Schritt-für-Schritt-Anleitung & Nährwertangaben inklusive.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings 1x
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g kalte Butter, in Stücke
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 80 g feiner Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL gemahlener Zimt
- 1 Prise Salz
Instructions
- Step 1: Alle trockenen Zutaten (Mehl, gemahlene Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz) in einer großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken sowie das Ei hinzufügen.
- Step 2: Die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten (am besten zuerst mit einem Handrührgerät mit Knethaken und dann kurz mit den Händen). Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
- Step 3: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick ausrollen und Plätzchen in gewünschter Form (z.B. Sterne oder Kreise) ausstechen.
- Step 4: Die ausgestochenen Haselnussplätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen 10 bis 12 Minuten goldgelb backen. Sie sollten am Rand leicht braun, in der Mitte aber noch hell sein.
- Step 5: Die Plätzchen vorsichtig vom Backblech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben können sie anschließend mit Puderzucker bestreut oder mit Schokoglasur verziert werden.
Notes
- Bewahren Sie die fertigen Haselnussplätzchen in einer gut verschlossenen Keksdose auf; so bleiben sie bis zu 3 Wochen knusprig und aromatisch.
- Falls die Plätzchen nach einigen Tagen etwas weich geworden sind, backen Sie sie kurz (3-4 Minuten) bei 100°C auf, um ihre ursprüngliche Knusprigkeit wiederherzustellen.
- Genießen Sie diese Plätzchen traditionell zur Adventszeit zusammen mit einer Tasse heißer Schokolade, einem starken Espresso oder einem Glas Eierlikör.
- Achten Sie darauf, die kalte Butter sehr zügig in den Teig einzuarbeiten und den Mürbeteig nicht zu lange zu kneten, da er sonst brandig wird und die Plätzchen beim Backen ihre Form verlieren.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks (ca. 20g)
- Calories: 108
- Sodium: 1.5mg
- Fat: 7.0g
- Saturated Fat: 3.1g
- Trans Fat: 0.2g
- Protein: 4.6g





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